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Aktiv in der Natur

Die Energie- und Umweltagentur NÖ und der WWF organisieren mit MultiplikatorInnen einen Pflegeeinsatz in den March-Thaya-Auen mit gleichzeitiger Möglichkeit zur Entwicklung von neuen Ideen für das Schutzgebietsnetzwerk.

Grauaster
© Thomas Zuna-Kratky

Beim Einsatz wird eine als Naturdenkmal ausgewiesene Fläche entsprechend ihrer naturschutzfachlichen Notwendigkeiten gepflegt. Schutzgebiete sind oftmals aufgrund von Bewirtschaftungen entstanden, die nicht mehr der heutigen Landwirtschaft entsprechen. Die Erhaltung von Flächen, die seltene Tier- und Pflanzenarten beherbergen, erfolgt deshalb zu meist über Ausgleichszahlungen an die Landwirte über das Österreichische Umweltprogramm (ÖPUL). Besonders spezielle Flächen werden aber auch über dieses Programm nicht abgedeckt, bzw. findet sich (vorübergehend) kein Bewirtschafter. In solchen Fällen sind außerordentliche Pflegeeinsätze notwendig, für die immer wieder motivierte HelferInnen gesucht werden.

Viele Organisationen, wie der Naturschutzbund, LANIUS, Auring, Biosphärenpark Wienerwald, WWF und andere wickeln Pflegeeinsätze ab, bei denen auch immer wieder Freiwillige für diverse Arbeiten im Sinne des Naturschutzes gefragt sind. Oft ist die Kooperation mit den Gemeinden hilfreich und sinnvoll, sodass die Pflegeeinsätze als gemeinsame Angelegenheit im Sinne einer lebenswerten Gemeinde gesehen werden. Die nächsten geplanten Pflegeeinsätze finden Sie auf der Website www.naturland-noe.at sowie auf den Websites der genannten Organisationen.

Beim Pflegeeinsatz im Juli 2014 wird ein Sonderstandort gepflegt, der in Niederösterreich nur im Weinviertel vorkommt. Dabei handelt es sich um eine Alkalisteppe, in der die Grau-Aster (Galatella cana) eines ihrer letzten Vorkommen in Niederösterreich hat.
Der Pflegeinsatz in den March-Thaya-Auen wird vom Storchenhaus Marchegg organisiert, das 2012 als Informationszentrum im Schloss eingerichtet worden ist und seitdem Führungen für die interessierte Öffentlichkeit anbietet. Im Rahmen des Pflegeeinsatzes werden die Bedeutung der Sonderstandorte sowie die Möglichkeiten ihrer längerfristigen Erhaltung diskutiert.

Letzte Aktualisierung: 09.09.2014