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e-Fahrzeuge & Technik

Antriebstechnologien für die Elektromobilität

Zur Anwendung kommen hocheffiziente Drehstromsynchronmaschinen, fallweise auch Asynchronmaschinen.

Diese Motoren wirken im Schiebebetrieb als Generator und können somit Strom beim Verzögern in die Batterie zurückspeisen. Durch diese Nutzbremsung – genannt "Rekuperation" – erhöht sich der Wirkungsgrad des Systems und das Bremssystem wird geschont. Bei vorausschauender Fahrweise und damit einhergehender optimierter Nutzung der Rekuperation steigt die Reichweite und wird die Abnützung der Bremsbeläge und -scheiben stark reduziert!

Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren liegt das maximale Drehmoment schon beim Start und die Leistung ist über einen weiten Drehzahlbereich konstant. Dadurch ist nur ein Getriebe mit einer fixen Untersetzung erforderlich. Kupplung oder Schaltgetriebe werden nicht benötigt. Die Antriebseinheit ist somit kleiner und leichter als bei gleichstarken Verbrennungsmotoren, allerdings kommt noch die Leistungselektronik für die Drehzahlregelung dazu.

Der Leistungsbereich ist dem von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren ebenbürtig, meist entspricht er 35 bis 120 kW, das Maximum liegt bei bis zu 500 kW Spitzenleistung.

Antriebskonzepte sind üblicherweise Frontantrieb mit Frontmotor oder Heckantrieb mit Heckmotor. Zweiachsig angetriebene Fahrzeuge haben zwei getrennte Antriebseinheiten für vorne und hinten. Radnabenmotoren für Einzelradantrieb haben sich beim PKW nicht durchgesetzt.