hintergrundbild

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden (weitere Informationen).

Newsletter-Archiv

Beim Radln gibt's kein schlechtes Wetter

Auch im Winter sprechen viele Gründe fürs Radfahren: Das Strampeln bei niedrigen Temperaturen kommt einer Frischluftkur gleich und beugt dem Winterspeck vor. Aber Achtung: Fahrweise und Ausrüstung an die Witterung anpassen!

Radfahrer im Winter
© connel_design - Fotolia.com

Im Winter herrschen andere Verkehrsverhältnisse als im Sommer. Deshalb ist die Eigenvorsorge auch in der Straßenverkehrsordnung (StVO) niedergeschrieben: Fahrweise, Geschwindigkeit und Ausrüstung sind den Witterungsbedingungen anzupassen.

Auf die richtige Kleidung achten

Gegen Kälte und Nässe empfiehlt sich winddichte bzw. wasserdichte und atmungsaktive Kleidung. Getragen wird sie am besten im „Zwiebelprinzip“:

  • 1. Schicht: transportiert die Feuchtigkeit vom Körper weg
  • 2. Schicht: ist für die Isolation verantwortlich und bietet Schutz gegen Kälte
  • 3. Schicht: schützt vor Wind und Wasser

Wichtig ist, dass keine dieser Schichten zu dick ausfällt, sonst droht Überhitzung. Helle Farben und zusätzliche Reflektoren machen RadfahrerInnen besser sichtbar.

Bei Schnee und Schneematsch herrscht erhöhtes Sturzrisiko. Deshalb ist das Tragen eines Fahrradhelms gerade im Winter sehr wichtig. Der Helm schützt auch gegen die Kälte.

Fahrräder winterfit machen

Im Winter ist aufgrund der Sichtverhältnisse eine gute Beleuchtung unverzichtbar. Als Rücklicht empfiehlt sich ein Standlicht, das auch leuchtet, wenn man etwa bei einer Kreuzung steht. Damit Sie besser sehen und gesehen werden sollten Sie die Lichter und Rückstrahler regelmäßig abwischen und von Schmutz befreien.

Weitere Tipps: Den Reifendruck etwas verringern, die Kette immer wieder ölen, um sie vor Salz zu schützen, und die Bremsen regelmäßig kontrollieren.

Eiskalte Räder sollten nach dem Fahren nicht gleich in warmen oder feuchten Räumen abgestellt werden, da sich Kondenswasser im Rahmen und in den Naben bilden kann und sich Rost bildet. Gegen den Rost hilft auch, das Rad ab und zu abzuspülen und von Streusalz zu befreien.

E-Bikes vor niedrigen Temperaturen schützen

E-Bikes sind ebenso wintertauglich wie herkömmliche Fahrräder, aber aufgrund der Akkus empfindlicher. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann es je nach Batterietypus zu einem Leistungsabfall kommen. Den Akku sollten sie so kurz wie möglich kalten Außentemperaturen aussetzen. Die Batterie nach der Fahrt immer in beheizten Räumen aufbewahren. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, empfiehlt sich ein „Batteriewächter“.

Vorausschauend fahren

Durch Nässe, Schnee oder nasses Laub verlängert sich der Bremsweg. Nur die Hinterbremse einzusetzen verhindert, dass das Vorderrad beim Bremsen wegrutscht. Wer den Sattel etwas tiefer stellt, kann bei spontanen Bremsmanövern schneller Absteigen bzw. die Füße auf den Boden stellen. Mittlerweile gibt es eigene Winterreifen mit Spikes, die Radfahren auf geschlossenen Schneedecken ermöglichen.

E-BikerInnen sollten an Wintertagen besonders vorsichtig unterwegs sein, ihre Geschwindigkeit drosseln und auf Grund des höheren Gewichtes des E-Bikes mit einem deutlich längeren Bremsweg rechnen.

Weiterführender Link

www.radland.at/news

Letzte Aktualisierung: 25.02.2015