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Windkraft & Recht

Bewilligungsverfahren

Windräder unterliegen einem Bewilligungsverfahren. Anlagen ab 20 Megawatt (MW) oder mit mindestens 20 Windrädern sind UVP-pflichtig.

Windkraftanlagen müssen den gesetzlichen Bestimmungen für Bauwerke wie dem Baurecht, dem Raumordnungsrecht (Flächenwidmung), dem Elektrizitätsrecht, dem Naturschutzrecht, dem Luftfahrtrecht und eventuell dem Umweltverträglichkeitsprüfungsrecht entsprechen.

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) im vereinfachten Verfahren muss bei Windparks ab einer elektrischen Gesamtleistung von mindestens 20 Megawatt (MW) oder mit mindestens 20 Windrädern mit einer Nennleistung von mindestens je 0,5 MW durchgeführt werden.

Das vereinfachte Verfahren bedeutet u.a. im Vergleich zum UVP-Verfahren eine Entscheidung in spätestens 6 Monaten (sonst 9 Monate) sowie Anstelle des Umweltverträglichkeitsgutachtens eine „Zusammenfassende Bewertung der Umweltauswirkungen“.

In besonderen Schutzgebieten ist die vereinfachte UVP ab einer elektrischen Gesamtleistung von mindestens 10 MW oder mit mindestens 10 Windrädern mit einer Nennleistung von mindestens je 0,5 MW nötig.