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Bodenqualität

Nur gesunder Boden kann seine Aufgaben gut erfüllen. Bodenqualität ist mehr als nur das Vorhandensein ausreichender Nährstoffe.

Spatenprobe
© M. Fischl

Bei gestörtem Bodenleben fällt das komplexe Bodengefüge in sich zusammen. Der Boden wird kompakt und dicht. Regenwasser kann nicht gut versickern, da die Bodenoberfläche sofort verschlämmt. Es kommt zur Erosion: Wasser fließt oberirdisch ab und reißt humushältigen Boden mit.

Intaktes Bodenleben sorgt für guten Boden. Regenwürmer, Springschwänze, Pilze und viele andere Organismen vollziehen die Verrottung von Pflanzenresten oder organischen Düngern. Es entsteht mithilfe unzähliger Mikroorganismen eine schwammartige, porenreiche Bodenstruktur, die auch bei Starkregen stabil bleibt und den Kulturpflanzen ein gutes Zuhause bietet.

Bodenleben fördern:

  • Füttern mit Gründüngung, Kompost, Mulch aus zerkleinerten Pflanzen (z.B. Grasschnitt)
  • Ganzjährige Bodenbedeckung mit lebenden Pflanzen und Mulch
  • Nicht wendende, sparsame Bodenbearbeitung
  • Verdichtungen vermeiden
  • Chemisch-synthetische Pestizide vermeiden, stattdessen biologischen Pflanzenschutz anwenden und Nützlinge fördern


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Bodenposter - Bodentiere unter der Lupe

Weiterführender Link

Jahr des Bodens
Initiative unser Boden – wir stehen drauf!
"die umweltberatung": Mulchen