hintergrundbild

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden (weitere Informationen).

Klima-Filmtage Baden

Climate Crimes

D 2012, R+B: Ulrich Eichelmann, K: Agata Skowronek, Chrisitan Kuen M: Cesar Roson, 54 min., dt. Version

Saubere Energie, Biogas und Biosprit als Umweltzerstörer? Der Klimaschutz vernichtet mehr Umwelt als der Klimawandel – so die provokante These, die Regisseur Ulrich Eichelmann mit seinem Film belegen will. Der Mitbegründer von RiverWatch, einem Verein zum Schutz der Flüsse, sammelte in zwei Jahren Drehzeit eine Reihe von Beispielen, in denen Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes die letzten Juwelen der Erde vernichten. Megastaudämme in Amazonien und Mesopotamien, Palmölplantagen, die die Wälder der letzten Orang-Utans zerstören und Monokulturen aus Mais, die in Deutschland selbst vor Schutzgebieten nicht halt machen. Die geplante „saubere Energie“ hinterlässt gerodete Waldflächen, vertriebene indigene Völker sowie eine Reihe gefährdeter Tierarten. Eine Geschichte von atemberaubenden Landschaften, seltenen Arten und Menschen, die mit der Natur leben und über einen globalen Etikettenschwindel, in dem Klimaschutz für Profitinteressen wachsender Ökonomien und Industriezweige missbraucht wird.