hintergrundbild

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden (weitere Informationen).

Newsletter-Archiv

NÖ Energiewetter im Mai 2015

Nach dem herausragenden April-Ergebnis bringt der Mai erneut gute Nachrichten: Im Mai wurde um über ein Viertel mehr Öko-Strom produziert, als wir benötigt haben.

Energiewetter-Landkarte
© eNu

Schon im April hatten wir um 16 Prozent mehr sauberen Strom im Netz als in Niederösterreich gebraucht wurde, der Mai übertrifft den bisherigen Jahresrekord allerdings noch einmal. Wieder war es die Wasserkraft, die drei Viertel der erneuerbaren Stromproduktion im Mai ausgemacht hat.

Sonne bleibt hinter Erwartungen

Der Schlechtwetter-Einbruch in der Monatsmitte hat – trotz gestiegener Tageslänge – bis jetzt keine Veränderung bei der Sonnenstromproduktion im Vergleich zum April gebracht. In Tagen betrachtet konnten die Erneuerbaren insgesamt 27 Tage lang eine 100 Prozent saubere Stromversorgung garantieren.

Überschussstrom könnte im Mai viele E-Auto Kilometer ermöglichen

Strom ist ein besonders hochwertiger Energieträger, speichern lässt er sich jedoch nur schlecht. Pumpspeicherkraftwerke können einen überschüssigen Strom speichern, indem Wasser hochgepumpt wird, um später wieder zu Tal gelassen und zu Strom gemacht zu werden. Batterien für Strom sind auch möglich, jedoch noch nicht vorhanden – außer in Elektroautos!

Strom wird zum Antrieb in der e-Autos (meist Nachts) in Akkus gespeichert. Das ist günstig, da wir in der Nacht weniger Strom brauchen als am Tag.

Im Mai wurde in Summe aller Nächte von 23 bis 5 Uhr früh 110.000 MWh Überschuss produziert - genug um über 50.000 Elektroautos ein Jahr lang zu betreiben. So könnte eine beträchtliche Menge Benzin und Diesel eingespart werden.

Die Lastkurve des EE-Live-Tickers zeigt dass der Stromverbrauch in der Nacht deutlich geringer ist als am Tag, die Differenz zwischen Tagesspitze und geringstem Wert in der Nacht (Schwankungsbreite) beträgt ca. 500 MWh, an Wochenenden 300 MWh.

Abbildung

Was können Sie dazu beitragen?

Der private Verkehr ist für ein Viertel unserer CO2-Emissionen verantwortlich. Öffentlicher und elektrischer Verkehr ist energieeffizienter und entlastet unser Klima. Elektroräder, -mofas und –autos können Stromüberschüsse der erneuerbaren Energien in der Nacht aufnehmen und so das Klima schützen.

Auch Energieeffizienz zahlt sich aus - jeder Beitrag zählt: Vom Austauschen ineffizienter Glühlampen oder Hausgeräte bis zum Vermeiden des Standby-Verbrauchs. Wer möchte, kann auch selber Strom produzieren: Photovoltaik-Anlagen wandeln die Sonnenergie direkt in elektrischen Strom um. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, lassen Sie sich von den Projekten der EnergiebotschafterInnen inspirieren bzw. werden Sie Strom-Spar-Familie.

Mit dem Energie-Ticker auf www.energiebewegung.at können Sie zu jeder Tageszeit live mitverfolgen, wie viel Strom gerade verbraucht wird und wie viel davon aus Erneuerbaren Energieträgern stammt.

Weiterführende Informationen

Niederösterreich setzt auf sauberen Strom
www.energiebewegung.at
www.strom-spar-familie.at
www.zamg.ac.at

Weitere Links

Das NÖ Energiewetter im April
Das NÖ Energiewetter im März
Das NÖ Energiewetter im Februar
Das NÖ Energiewetter im Jänner
Sonnenfinsternis: Auswirkungen auf Sonnenstrom

1 3 MW Windrad bei 2.300 Volllaststunden, Durchschnittlicher Wärmebedarf Haushalt: 20.000 kWh pro Jahr, Wärmepumpe Wirkungsgrad von 3,5

Letzte Aktualisierung: 11.03.2016