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Der gesundheitsschonende Wohnungsputz

Anlässlich des Weltputztages am 8. November raten wir zu weniger Chemikalieneinsatz in den eigenen vier Wänden. Genaue Dosierung, die Wahl des am besten geeigneten Reinigungsmittels und die richtigen Geräte sind der Schlüssel zum Erfolg.

Fenster putzen mit Gummiabzieher
© lassedesignen - Fotolia.com

Der Trend, unsere Wohnungen nahezu klinisch rein zu halten und alles zu desinfizieren, birgt große gesundheitliche Risiken. Bakterien und Keime mit der „chemischen Keule“ zu vernichten ist vor allem in privaten Haushalten nicht notwendig und auch schädlich für die Umwelt.

Reiniger mit Desinfektionswirkstoffen schwächen unser Immunsystem, fördern allergische Reaktionen und  töten nützliche Bakterien sowie Mikroorganismen. Auch die Verwendung von Duftstoffen wird immer beliebter, obwohl diese häufig Allergien bei Mensch und Tier hervorrufen.

Verzichten Sie deshalb möglichst auf Chemikalien, vor allem wenn empfindliche Personen und Kinder im Haushalt leben.

Praktische Putz- und Reinigungstipps:
 

  • Starke Hilfen: Mikrofasertücher sparen Wasser und Chemie und sind in vielen Webarten erhältlich – für die Bodenreinigung gibt es grobe und für Glasflächen ganz feine Tücher. Mikrofasertücher eignen sich perfekt für die Entfernung von Wasserflecken und leichten Kalkablagerungen.
  • Der Backofen sollte immer sofort gereinigt werden. Ausgelaufenes oder Übergekochtes idealerweise sofort mit Wasser und eventuell mildem Allzweckreiniger entfernen. Hochwirksame Spezialmittel sind nicht nur schädlich für Gesundheit und Umwelt, sondern auch noch teuer.
  • Fußböden: Teppichböden regelmäßig staubsaugen ist meist ausreichend. Eine chemische Reinigung sollte möglichst selten durchgeführt werden, da der Teppichboden danach durch den Tensidfilm schneller verschmutzt. Laminat-, Fliesen- und versiegelte Parkettböden können rasch mit einem befeuchteten Mikrofasertuch (ohne bzw. mit wenig Putzmittel) gereinigt werden. Geölte Holzfußböden werden regelmäßig nebelfeucht gewischt und in Ausnahmefällen mit einem speziellen Balsam behandelt.
  • Auch die Reinigung von furnierten Möbeln ist mittels feuchten Mikrofasertüchern mit wenig Allzweckreiniger möglich.
  • In Bad und WC sollte auf Duftstoffe verzichtet werden, ausreichendes Lüften oder die Verwendung von ätherischen Ölen stellen die umweltbewusstere Alternative dar. Auch die Verwendung von desinfizierenden Mitteln sollte vermieden werden, da diese das Abwasser stark belasten und gesundheitsschädliche Auswirkungen haben. Reizungen von Haut, Augen und Atemwegen sind oft die Folge.
  • Für die Reinigung von Spiegeln und Fenstern eignen sich Gummiabzieher und Mikrofasertücher am besten.
  • Putzwasser mit einem Schuss Essig sollte bei der Reinigung des Kühlschranks verwendet werden, da damit sowohl der Schmutz als auch Gerüche bekämpft werden.
  • Empfehlenswert ist der Einsatz von chlor- und phosphatfreien Spülmitteln bei der Reinigung von Geschirr – und beim Geschirrspüler der Verzicht auf den Klarspüler.