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Hollerpfeiferl im Eigenbau

Mit etwas Geschick ist so eine Hollerpfeife schnell gebaut. Sie braucht keine Batterie, kostet nichts und man kann mit etwas Übung kleine Melodien nachpfeifen.
 

Anleitung zum Selbstbau eines Hollerpfeiferls

Fotos und Text: CC Georg Schramayr, CC BY-SA 3.0 AT, aus: SCHRAMAYR, G. und WANNINGER, K. et al (2011): Die Schwarze Holler (Sambucus nigra L.), Hrsg.: Amt der NÖ Landesregierung

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Sie brauchen zur Fertigung des Hollerpfeifferls Hollertriebstücke, etwa 20 cm lange – ohne Knoten und Zweige. Der Durchmesser sollte etwa 1,5 cm sein.

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Entfernen Sie das Mark aus den Ästen. Am besten funktioniert das mit einem Draht, einem Mauerbohrer oder dem Langtrieb einer Hasel – sämtliche Markreste herauskratzen.

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Der Hohlraum im Inneren soll möglichst glatt sein.

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Nun wird das sogenannte Labium hergestellt. Etwa 2 cm vom Mundende entfernt wird ein senkrechter, 5 mm tiefer Schnitt geführt. Dann folgt ein zweiter Schnitt, schräg gerichtet zum ersten Schnitt.

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Jetzt sollte der Hohlraum angeschnitten sein und eine kleine Lücke ist entstanden.

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Nun gilt es, den Tongenerator zu bauen.

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Zuerst wird aus einem dünnen Triebstock ein Stopfen geschnitten, der genau in den Hohlraum passen muss. Dieser wird in Achsrichtung so angeschnitten, dass beim Einschieben in das Hohlrohr ein schmaler Spalt entsteht. Er wird bis zum Labium eingeschoben.

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Wenn man nun die untere Bohrung mit dem Finger verschließt sollte bereits ein Pfeifton hörbar sein.

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Das stumpf angeschnittene Kopfstück wird durch einen entsprechenden schräggeführten Schnitt mundgerecht geformt. Dort wo die Oberlippe aufliegt, wird noch die raue Rinde entfernt.

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Nun wird das Pfeiferl noch getrocknet und verziert – dann ist es auch schon fertig zum Einsatz!