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Wachauring in Melk war Hot-Spot der Elektromobile

Knapp 8.000 BesucherInnen standen beim größten e-Mobilitätstestevent Europas in Melk "unter Strom". Und alle kamen auf ihre Rechnung: mehr als 50 Elektro-Autos sowie hunderte Elektro-Fahrräder, Elektroroller, Segways und Co standen zum Ausprobieren bereit.

e-Mobilitätstag 2016
© www.extremfotos.com

Einsatz von e-Autos kennt keine Grenzen

Der  e-Mobilitätstag war zugleich Bühne für die Vielfältigkeit in der e-Mobilität, denn Elektrofahrzeuge sind längst nicht mehr exklusiv für den privaten Gebrauch.

Die Freiwillige Feuerwehr Krems nahm im April 2016 das landesweit erste e-Einsatzfahrzeug in Betrieb. Der „Last 1“ ist ein Versorgungsfahrzeug, mit dem Werkzeug, Treibstoff oder sonstige Geräte zu und von Einsatzstellen gebracht werden. Aber auch im Dienstbetrieb soll der Nissan E-NV 200 in Zukunft zum Einsatz kommen.

Die HTL Hollabrunn präsentierte ein selbst gebautes e-Kart. Innovative e-Lastenräder, die vor allem im städtischen Bereich eine sinnvolle Alternative für Transporte darstellen, wurden ebenso präsentiert wie der Wohnwagon der Zukunft. Dieses mobile, energieautonome Musterhaus erzeugt seinen Strombedarf selbst und verfügt zusätzlich über eine Lademöglichkeit für e-Fahrzeuge.

Informativer Erlebnistag für die ganze Familie

Live Acts von „Jimmy Schlager & Band“ und „Steirerbluat“, ein e-Bummelzug, ein Fachprogramm mit Vorträgen, die RADLand Mobilitätspreis-Verleihung und das EVN Kinderprogramm machten den e-Mobilitätstag zu einem Familienerlebnis.

Die Energieberatung NÖ stand den Interessierten mit ihren Expertinnen und Experten zu allen Fragen zu Anschaffung, Betrieb und Förderung mit Rat zur Seite. Elektroautos sind ab zirka 20.000 Euro erhältlich und dank attraktiver Förderungen in Niederösterreich rechnet sich das Elektroauto oft schon nach kurzer Zeit, da man sich bei den laufenden Kosten im Durschnitt 1.000 Euro pro Jahr erspart im Vergleich zu einem Diesel oder Benzin Fahrzeug.

Start einer Rallye der besonderen Art

Der Wachauring war zugleich der Startschuss der Plug & Play Genuss e-Tour Austria des Bundesverbands nachhaltige Mobilität. Insgesamt 60 TeilnehmerInnen sind ab sofort mit ihrem e-Auto quer durch Österreich unterwegs. Via Oberösterreich nach Salzburg, Tirol sowie Vorarlberg geht es danach über den Großglockner und das energieautarke Kötschach-Mauthen nach Velden. Dort steigt am 29. Mai Österreichs ein großes e-Mobilistentreffen.

Neben den TeilnehmerInnen der Plug & Play Genuss e-Tour reisten weitere rund 150 e-Mobilbegeisterte selbst mit ihrem Elektroauto an. Beim Pionierbrunch erzählte Weltrekordhalter Michael Willberg von seiner Reise, die ihm einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde einbrachte. Mit seinem e-Auto legte der Bayer in nur vier Tagen 6.624 Kilometer von Südspanien bis an das Nordkap zurück.

Veranstalter war die Energie- und Umweltagentur NÖ Betriebs GmbH in Zusammenarbeit mit der ecoplus und mit freundlicher Unterstützung der EVN und des Landes Niederösterreich.

Eindrücke vom Tag

Letzte Aktualisierung: 12.07.2016

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