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Einkochen & Haltbarmachen haben Saison

Gerade jetzt im Spätsommer reift heimisches Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die üppige Ernte aus dem Garten auf Vorrat haltbar machen können.

Birnenchutney
© Jörg Beuge - Fotolia.com

Der Trend zum Selbermachen ist ungebrochen und dabei lassen sich viele neue Rezeptkreationen wie z. B. Kürbis-Apfelmarmelade, Birnenchutney, Zucchiniketchup, pikant eingelegte Kürbiswürfel, Quittengelee uvm. ausprobieren. Es gibt vielfältige Möglichkeiten für Selbstgemachtes aus dem Garten. Wichtig ist neben frischen, unbeschädigten und qualitativ hochwertigen Zutaten auch die passende Konservierungsmethode für das Obst und Gemüse zu wählen. So bleiben wertvolle Nährstoffe wie z. B. Vitamine weitestgehend erhalten. Entsprechende Hygiene ist für die Haltbarkeit ausschlaggebend, daher sollten Sie bei der Zubereitung penibel auf Sauberkeit achten.

Vorratshaltung bringt viele Vorteile

Wer die einzelnen Zutaten selbst aussucht, weiß auch über die Herkunft besser Bescheid. Der direkte Weg vom Garten auf den Teller liefert Frische, besten Geschmack, keine Pestizidrückstände, die kürzesten Transportwege und ist somit ökologisch empfehlenswert. Wichtig ist, den richtigen Erntezeitpunkt abzuwarten, denn nur voll ausgereiftes Obst und Gemüse weist den vollen Gehalt an Vitaminen und bioaktiven Substanzen auf.

Tipps zum Haltbarmachen

Einkochen: Reifes Obst zu Marmeladen, Fruchtaufstrichen und Gelees einkochen. Neue Kreationen aus Obst und Gemüse wie z. B. Kürbis-Apfelmarmelade probieren. Eine Alternative für Gelierzucker ist z. B. Agar-Agar, welches aus Rotalgen gewonnen wird und eine sehr hohe Gelierkraft besitzt.

Chutneys und Relishes: Obst oder Gemüse wird mit Essig, Zucker und Gewürzen wie Chili, Ingwer oder Kardamom verkocht. Chutneys und Relishes passen als kalte Würzsoßen zu Fleischgerichten, Getreidelaibchen und Käse.

Einlegen: Als Konservierungsmittel wird Essig, Öl, Salz oder Alkohol verwendet. Für Essiggemüse eignen sich feste Gemüsearten wie Karfiol, Paprika, Sellerie, Rote Rüben, Pfefferoni, Karotten. Beeren und Obst werden im Rumtopf angesetzt.

Kräuterpestos als Würze: Die Mischungen aus hochwertigem Öl, gehackten Kräutern und Nüssen schmecken herrlich in Salatdressings, Soßen und Aufstrichen. Sie können im Kühlschrank einige Monate aufbewahrt werden.

Trocknen: Gut geeignet sind z. B. Zucchini, Karotten, Paradeiser, Äpfel, Birnen und zahlreiche Kräuter. Dörrobst oder Rote-Rüben-Chips sind ideale Snacks. Ein optimales Trocknungsgerät ohne hohen Energieaufwand ist ein Dörrapparat.

Entsaften: Selbst gemachter Saft ist eine gute Alternative zu gekauften Fruchtsäften und stark zuckerhältigen Limonaden.
 

Rezept-Tipps
 

auf der Website von "So schmeckt Niederösterreich":
Kürbis-Apfelmarmelade
Zucchiniketchup
Birnenchutney

Weitere Rezeptideen finden Sie unter www.soschmecktnoe.at/Rezepte.
 

Letzte Aktualisierung: 07.10.2014