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Pressemeldungen

Elektrisch geliefert schmeckt besser

Landesrätin Dr. Petra Bohuslav zeichnete am e-Mobilitätstag 2016 e-Lieferfahrzeuge aus
Medieninformation der Energie- und Umweltagentur NÖ, 20. Juni 2016

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© H. Pressler, eNu

Bei Lieferservices, wie zum Beispiel der Essens-Zustellung, gibt es hohe Potenziale, die Fahrten mit Hilfe von Elektrofahrzeugen klimaneutral zu gestalten. Im Rahmen des Projekts „facts & fun“ wurden ideale e-Zustellfahrzeuge ermittelt. Die Preisträger wurden am e-Mobilitätstag in Melk 2016 ausgezeichnet.

Österreich zählt tausende Lieferdienste, die ihre Fahrten größtenteils mit fossil betriebenen Fahrzeugen erledigen. Doch die Zukunft der Mobilität ist elektrisch, auch bei den Zustell-Firmen. Daher hat das Forschungsprojekt „facts & fun“, gefördert vom Klima- und Energiefonds, geeignete e-Fahrzeuge für Lieferdienste ermittelt. Am e-Mobilitätstag 2016 am Wachauring in Melk zeichnete Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohulsav den Gesamtsieger „emco Novi Scooter“ aus: „Wir wollen in Niederösterreich den Anteil der Elektroautos bis 2020 auf fünf Prozent erhöhen und durch die Elektromobilität die Wertschöpfung im Land steigern. Dazu brauchen wir Betriebe, auch im Bereich der Zustelldienste, die auf die innovative Technologie der e-Fahrzeuge setzen. Dadurch werden nicht nur Energie und Emissionen eingespart, sondern die Betriebe können  auch laufende Kosten bei den Fahrzeugen einsparen.“

Innovative Vorreiter beim größten e-Mobilitäts-Testevent Europas
Beim e-Mobilitätstag 2016 bekamen die BesucherInnen Einblick in die Welt der e-Lieferfahrzeuge. Die Energie- und Umweltagentur NÖ bot dem Forschungsprojekt die Plattform, um den zahlreichen Interessierten Einblicke zu gewähren: „Die Elektrifizierung des Zustellsektors kann beträchtlich zur Energieverbrauchsreduktion beitragen. In einigen Gemeinden und Betrieben sind Elektroautos, zum Beispiel für ,Essen auf Rädern‘, bereits im Einsatz. Die Leistungsschau am e-Mobilitätstag zeigte, dass dieser Dienstleistungssektor ein hohes Potenzial für elektrische Fahrzeuge bietet“, so Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Neben der CO2-Reduktion bringen e-Autos in diesem Sektor wirtschaftliche Vorteile, wie Mag. Helmut Miernicki, Geschäftsführer von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, die für die operative Umsetzung "e-mobil in niederösterreich" verantwortlich ist, ergänzt: „Der vermehrte Einsatz von Elektrofahrzeugen im Zustellservice ist ein weiterer Faktor, um die wirtschaftliche Dynamik in diesem Bereich anzukurbeln. Damit kommen wir unserem Ziel in der NÖ Elektromobilitäts-Strategie näher, wo wir uns einer überdurchschnittliche Steigerungsraten von Wertschöpfung und Beschäftigung im Bereich Elektro-Mobilität in Niederösterreich verschrieben haben.“

Das Projekt „facts & fun“ wird von der Firma tbw research geleitet. Partner sind neben der Energie- und Umweltagentur Betriebs GmbH, HERRY Consult GmbH, die Bundesinitiative eMobility Austria (BieM) und Quintessenz Organisationsberatung GmbH. Dieses Projekt wird vom Klima- und Energiefonds beauftragt und im Rahmen der Ausschreibung „Modellregion Elektromobilität 2015“ durchgeführt.

Nähere Informationen erhalten Interessierte auf www.enu.at oder unter der Telefonnummer 02742 219 19

Für JournalistInnenrückfragen:
Energie- und Umweltagentur NÖ
DI Hans-Peter Pressler
Pressereferent
Tel.: 02742 219 19-160
hans-peter.pressler@enu.at, www.enu.at

Gruppenfoto: facts & fun 2016.jpg

Foto (v.l.n.r.): Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ, Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, NOVI Elektroroller-Geschäftsführer Mirko Lühn und Mag. Helmut Miernicki, Geschäftsführer von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes NÖ

Bildnachweis: H. Pressler, eNu

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