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PV & Mensch

Elektrosmog

In der Nacht sind PV-Module und Leitungen bis zum Wechselrichter spannungsfrei. Somit gibt es keine elektrischen oder magnetischen Felder. Im Betrieb entstehen schwache elektromagnetische Felder. 

Elektromagnetische Felder

Der aktuelle Wissensstand um die Wirkung dieser Felder auf den Menschen ist noch gering. Mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage entstehen tagsüber in Abhängigkeit der anliegenden Spannung schwache elektromagnetische Felder. Die Feldstärke nimmt mit zunehmender Entfernung rasch ab. Bisher ist keine schädigende Wirkung auf den Menschen bekannt.

Gleichfeld

PV-Module erzeugen Gleichstrom, somit entsteht ein magnetisches Gleichfeld. Werden das Plus- und Minuskabel von den Modulen zum Wechselrichter wie üblich direkt nebeneinander verlegt, heben sich die einzelnen Magnetfelder der beiden Leitungen praktisch auf. Durch die Serienverschaltung einzelner Module verstärkt sich das elektrische Gleichfeld je nach Stringleistung. Schon im Abstand von einigen Zentimetern ist die elektrische Feldstärke geringer als natürliche Felder.

Wechselfeld

Beim Wechselrichter wird aus dem Gleichstrom Wechselstrom erzeugt. Dabei entstehen niederfrequente Wechselfelder, welche mit üblichen Haushalts(groß)geräten vergleichbar sind. Deshalb sollte 1 m Abstand zu Daueraufenthaltsplätzen gehalten werden. Während des Betriebs werden elektrische Wechselfelder bis zu den PV-Modulen rückgekoppelt. Die wechselstromseitigen Leitungen vom Wechselrichter zum Zählerkasten sind je nach gerade anstehender Leistung ebenso mit anderen Stromleitungen im Haus gleichzusetzen. Je nach Wechselrichtertyp entstehen bei der Umwandlung Oberwellen, die mit einem zusätzlichen HF-Filter vermieden werden können.

Diese Information wurde durch Unterstützung von DI (FH) Johannes Tomitsch (Europäisches Zentrum für Umweltmedizin) erstellt.