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Windkraft & Natur

Fledermäuse

Fledermäuse können in Windrädern verunglücken. Windräder sollten daher nicht in Fledermausgebieten gebaut bzw. in Zeiten von hohen Fledermausaktivitäten abgestellt werden.

Fledermäuse gehören zu den streng geschützten Arten. Sie haben eine geringe Fortpflanzungsrate, wodurch sich der Verlust einzelner Individuen in Relation stärker auf den Fortbestand der Art auswirkt.

Windräder können Fledermäuse gefährden, da diese durch Kollision mit den Rotorblättern oder durch das sogenannte Barotrauma verunglücken können. Das Barotrauma bedeutet, dass die Lungen und inneren Organen von Fledermäusen platzen können, da durch Verwirbelungen hinter den Rotorblättern starke Druckschwankungen möglich sind. 

Die Schlagopferrate von Fledermäusen kann massiv reduziert werden, wenn Windkraftanlagen in Zeiten von hohen Fledermausaktivitäten (Abenddämmerung) abgeschaltet werden. Weiters ist die Standortwahl zentral und muss gut geplant sein.