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Forschungsprojekt „Balancing Bike Sharing Systems“ (BBSS) erfolgreich beendet

Im Zuge des 3-jährigen FFG-Forschungsprojektes "Balancing Bike Sharing Systems" (BBSS) wurden erstmals neuartige Nachfragemodelle und innovative Optimierungsalgorithmen entwickelt, die eine effiziente und nachhaltige Umverteillogistik bei Verleihsystemen ermöglichen.

Arbeitsgruppe Balancing Bike Sharing Systems
© H. Naumann, eNu

Eine Schwierigkeit für Bike-Sharing Systeme ist es dauerhaft sowohl freie Stellplätze als auch verfügbare Räder an allen Verleihstationen des Systems zu gewährleisten. Zur Sicherstellung einer ausgewogenen Anzahl an vollen und freien Stellplätzen sind Umverteilungen notwendig, welche sich negativ auf den CO2 Footprint von Bike Sharing Systemen auswirken.  Daher war es Ziel des Forschungsprojektes nicht nur die einzelnen Umverteilungs-Fahrten effizienter zu gestalten, sondern diese so zu planen, dass Umverteilungsfahrten eingespart werden. Die automatischen  Ansätze (Optimierungsalgorithmen), welche im Zuge des Projektes entwickelt wurden, sollen eine effiziente und nachhaltige Logistik ermöglichen. Die entwickelten Algorithmen wurden in einer ersten Testphase durch City Bike Wien getestet und Erfahrungswerte erhoben.

Die NÖ Energie- und Umweltagentur war als Betreiber des Fahrradverleihsystems nextbike Projektpartner und führte eine Befragung an City-Bike Kunden durch, um das Nutzerverhalten hinsichtlich leerer und voller Stationen zu erheben und hilfreiche Indikatoren für eine effizientere Planung der Stationen und Service-Fahrten zu eruieren. Eine Expertenbefragung sollte zusätzlich Aufschluss darüber geben, wie sich E-Bikes in einem automatisierten Verleih auf die Umverteilung der Räder auswirken.

In Zusammenarbeit mit dem AIT (Austrian Institute of Technology GmbH), City Bike Wien und TU Wien hat die eNu über einen Zeitraum von 3 Jahren Untersuchungen zum Thema „Balancing Bike Sharing Systems“ angestellt. Dabei wurde das Projekt mit Fördergeldern des Bundes (FFG) durch das Programm IV2Splus – intelligente Verkehrssysteme und Service plus – unterstützt.

Die Ergebnisse und Erfahrungen der einzelnen Untersuchungen wurden bei einem Abschluss-Meeting zusammengetragen und rege diskutiert. Externe Stakeholder waren geladen und nützten die Veranstaltung  zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken.