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Pressemeldungen

Gewinnspiel der Energie- und Umweltagentur und der NÖ Rauchfangkehrer

Rauchfangkehrer: Viel Glück und saubere Energie für 2017
Gemeinsame Aktion informiert über Neuerungen im Bereich des Heizens - Durch neue Verordnung entfallen 400.000 Überprüfungen
Medieninformation der Energie- und Umweltagentur NÖ, 29.12. 2016

Rauchfangkehrer und Landesrat
NLK Reinberger

2017 tritt eine neue Kehrperiodenverordnung in Kraft, mit der das Heizen sicherer und ökologischer wird. Dazu werden die vorgeschriebenen Überprüfungsintervalle minimiert, künftig werden 400.000 Kehrungen entfallen, damit wird ein Viertel aller bisherigen Überprüfungen nicht mehr notwendig sein. Zweitens soll es ein Verbot von Ölheizkesseln in Neubauten und Förderungen für neue, ökologische Heizkessel geben.

„Heizen soll in Zukunft günstiger und ökologischer werden“, hält Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf fest. Gemeinsam mit Rauchfangkehrer-Landesinnungsmeister KR Peter Engelbrechtsmüller hat Pernkopf deshalb vor wenigen Wochen ein Paket vorgestellt, dass zwei Stoßrichtungen kennt: Weg vom Öl und eine Vereinfachung der sogenannten Überprüfungs- und Kehrperiodenverordnung. Pelletsöfen müssen ab 1.1.2017 nur mehr einmal jährlich (statt bisher dreimal) überprüft werden, ganzjährig genutzte Abgasanlagen für feste Brennstoffe nur mehr viermal (statt bisher sechsmal), für flüssige Brennstoffe werden drei Überprüfungen (statt bisher fünf) und für Einzelöfen zwei (statt bisher drei) Überprüfungen vorgeschrieben. Für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bedeutet das eine Ersparnis von 5,5 Mio. Euro jährlich! Zusätzlich kündigte Pernkopf ein Verbot von Ölheizungen im Neubau ab 2019 an, dafür soll im Frühjahr die NÖ Bauordnung geändert werden. Bestehende Ölheizungen sind von dem geplanten Verbot nicht betroffen, für sie gibt es eine Umstiegsförderung auf ökologische Heiztechniken.

Mit einer gemeinsamen Aktion der Niederösterreichischen Energie- und Umweltagentur und der Innung der Niederösterreichischen Rauchfangkehrer wird auf diese Änderungen nun hingewiesen. Bei einem Gewinnspiel kann man unter anderem auch einen BMW i3 für ein Jahr gewinnen. Nähere Informationen zum Gewinnspiel findet man unter: www.energiebewegung.at   

Die Energieträger haben sich bei den Heizsystemen in den letzten Jahren geändert, Weg von Öl-Heizungen hin zu Biomasse- und Holzheizungen. Heizöl und Gas sind die teuersten Energieformen und fast doppelt so teuer wie noch 2012. Somit sind Pellets, Hackgut und Scheitholz am günstigsten, aber auch am konstantesten was den Preis betrifft. Pernkopf: „Mit Anreizen und Förderungen wollen wir die Menschen zum Umstieg auf ökologische Heiztechniken motivieren. Wir wünschen nicht nur viel Glück für das Jahr 2017, sondern auch viel saubere Energie.“

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Energie- und Umweltagentur NÖ unter der Telefonnummer 02742 219 19 und auf www.enu.at

Für JournalistInnenrückfragen:
Energie- und Umweltagentur NÖ
Michael Strasser
Pressereferent
Tel. 02742 219 19-333
michael.strasser@enu.at, www.enu.at

Foto (v.l.n.r.): Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Landesinnungsmeister Rauchfangkehrer Peter Engelbrechtsmüller

Bildnachweis: NLK Reinberger

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