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Heizkosten: bis zu 300 Euro mehr

Der Lange Winter schlägt nicht nur aufs Gemüt: je nach Heizträger muss man mit deutlich höheren Heizkosten rechnen.

Euro-Geldscheine
© A. Huber

Obwohl laut Kalender längst Frühling ist, sagen die Temperaturen etwas anderes: Der März war im Vergleich zum klimatologischen Mittel um 1,7 °C zu kalt und damit einer der kältesten der letzten 18 Jahre. Die tiefen Temperaturen haben auch Auswirkungen auf den Energieverbrauch. Der heurige Winter dürfte, laut Messungen der Energie- und Umweltagentur NÖ, ca. 10-15% mehr Brennstoffverbrauch verursachen.

Das schlägt sich – je nach Heizbedarf und Energieträger – natürlich auch auf die Heizkostenrechnung nieder: Am stärksten sind schlecht gedämmte Häuser, die mit fossilen Brennstoffen geheizt werden, betroffen. Hier kann man durch den langen Winter mit Zusatzkosten von über 300 EURO rechnen. Bei Holzheizungen sind die Mehrkosten wesentlich geringer.

Der Heizkostenvergleich

So viel Energie verbraucht die Heizung eines 150m² großen Haus aus den 1980er Jahren (20.000 kWh-Heizwärmebedarf, neuere Heizung):

  • Scheitholzheizung: verbraucht im Normalwinter ca. 13 rm (Raummeter) Buchenholz im Wert von ca. € 975,-; Heuer kann man mit 1,3 - 2 rm bzw. € 100-150,- Mehrbedarf rechnen.
  • Pelletheizung: verbraucht im Normalwinter rund 5.000 kg Pellets im Wert von € 1.225,-; Heuer kann man mit 500 - 750 kg bzw. € 120-180,- Mehrbedarf rechnen.
  • Gasheizung: verbraucht im Normalwinter ca. 2.200m³ Gas im Wert von € 1.804,-; Heuer kann man mit rund 220 - 330m³ bzw. € 180-275,- Mehrbedarf rechnen.
  • Heizölheizung: verbraucht im Normalwinter ca. 2.200 Liter Öl im Wert von € 2.134,-; Heuer kann man mit ca. 220 – 330 Liter bzw. € 220-330,- Mehrbedarf rechnen.

Gut gedämmt ist gut gespart

Für alle, die sich von den Außentemperaturen nicht beeindrucken lassen wollen, hat die eNu einen Tipp: Am günstigsten ist die Energie, die gar nicht erst verbraucht wird. Wer jetzt eine thermische Sanierung plant, kann auch dem nächsten langen Winter entspannt entgegen blicken.

Mehr Informationen zu Heizung, Dämmung und Sanierung

erhalten Sie bei der Energieberatungs-Hotline der Energie- und Umweltagentur NÖ unter Tel. 02742 22144 oder unter www.energieberatung-noe.at

Auf der Website www.energiebewegung.at können Sie sich von interessanten Energiespar-Projekten selbst überzeugen.