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Raus aus dem Öl

Heizungstauschmöglichkeiten für Private und Gemeinden

Noch können wir die Auswirkungen des Klimawandels eindämmen.  Der Ersatz von Ölheizungen durch klimafreundliche Heizsysteme ist ein wichtiger und leicht umzusetzender Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen.

Alleine in Niederösterreich können wir ca. 600.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr einsparen, wenn wir alle Ölheizungen im Land durch umweltfreundliche CO2-arme Heizsysteme ersetzen.

Was kann man als Privatperson tun?

1. Energieeffizient Bauen und Sanieren
Die beste und billigste Energie ist noch immer die, die nicht gebraucht wird. Ein gut gedämmtes Haus erhöht den Wohnkomfort und senkt die Heizkosten langfristig. Egal wie sich die Energiepreise entwickeln. Bedenken Sie bei der Auswahl Ihrer Immobilie auch die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und notwendige Infrastruktur, wie zum Beispiel Schulen oder Lebensmittelgeschäfte. Dadurch können Sie einiges an Autokilometern sparen.

2. Erneuerbare Energien verwenden
Beim Heizen und der Warmwasserbereitung sollten Sie auf die Verwendung erneuerbarer und einheimischer Energieträger achten, wie etwa Holzheizungen, mit Ökostrom betriebene Wärmepumpen, Fernwärme oder Solaranlagen.

3. Energieberatung und HeizungsCheck einholen
Die Entscheidung für ein Heizsystem ist sehr individuell und von vielen Faktoren wie Platzangebot, Anschlussmöglichkeiten und Abgassystem abhängig. Lassen Sie sich von einem firmenunabhängigen Energieberater oder einer Energieberaterin frühzeitig beraten. Die Beratung ist – bis auf eine Fahrtkostenpauschale für Sanierungsberatungen vor Ort – kostenlos. Die Energieberatungshotline unter der Telefonnummer 02742 221 44 gibt gerne einen Überblick über die Möglichkeiten.

4. Förderungen nutzen
Die Nutzung neuer und umweltfreundlicher Technologien wird vom Land Niederösterreich neben der klassischen Neubau - und Sanierungsförderung zusätzlich mit einem Direktzuschuss von bis zu 3.000 Euro gefördert. 

Was können GemeindevertreterInnen tun?

1. Energiebuchhaltung auf Einsparmaßnahmen prüfen
Die regelmäßige Erfassung der Verbräuche der Gemeindegebäude zeigt, wo am leichtesten Energie eingespart werden kann. Die Energie- und Umweltagentur NÖ unterstützt die Gemeinden bei der Erstellung und Analyse der Energiebuchhaltung.

2. Energieberatung einholen
Gemeinsam mit einem Energieberater oder einer Energieberaterin werden die betroffenen Gebäude  und Heizsysteme analysiert. Für Gemeinden gibt es eine kostenlose Erstberatung vor Ort im Umfang von bis zu einem Tag.

Bei darüber hinausgehendem Beratungsbedarf gibt es die Möglichkeit einer durch das Ökomanagement NÖ geförderten Spezialberatung.

3. Förderberatung einholen
Die Förderberatung hilft bei der Wahl der passenden klimarelevanten Förderung aus Bundes- und Landesmitteln für Gemeindeprojekte.

Weiterführende Informationen

HeizungsCheck für Private
Energieberatung für Gemeinden
Förderberatung für Gemeinden

Woher kommt unser Öl?
Wofür verwenden wir Erdöl?
Ölheizungen und Klimawandel
Häufig gestelle Fragen - FAQs