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Windkraft - Hintergrundinfo

Historische Entwicklung

Die Kraft des Windes wird schon lange genutzt, geriet aber durch die Nutzung von Kohlekraftwerken in Vergessenheit. Der Neustart begann in den 1990er Jahren.

Schon in der Antike wurden zur Bewässerung Windmühlen eingesetzt oder die Kraft des Windes zur Fortbewegung genutzt.

Auch bei uns gehörte noch im 19. Jahrhundert die Windenergienutzung wie selbstverständlich zum Landschaftsbild. Durch Windmühlen konnten Wasserpumpen betrieben und Korn gemahlen werden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Stromerzeugung durch Windkraft eine vertraute Technik. In Fragen der Aerodynamik steckte sie allerdings noch in den Kinderschuhen. Durch die Produktion von Strom aus Kohlekraftwerken verschwinden die Windmühlen gegen Ende der zwanziger Jahre.

Seit den 1990er Jahren wird die Windenergie wieder in zunehmendem Maße genutzt. In Österreich wurden die ersten modernen Windkraftanlagen Mitte der 1990er Jahre in Betrieb genommen.

In den letzten 20 Jahren wurden die Windräder aerodynamisch mehr und mehr optimiert, was einen enormen Anstieg der Leistung und Größe der Anlagen mit sich brachte. Während 1990 die durchschnittliche Nennleistung einer Windenergieanlage etwa 165 Kilowatt (kW) betrug, werden heute Anlagen mit einer Leistung von mehr als 3 Megawatt (MW) betrieben. Die Nabenhöhe lag 1990 bei 50 Metern bei einer modernen Windenergieanlage liegt sie in der Regel zwischen 100 und 140 Metern.