hintergrundbild

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden (weitere Informationen).

Elektromobilität

Historische Entwicklung der Elektromobilität

Die Geschichte der E-Mobilität ist so alt wie die des Automobils und begann vor rund 130 Jahren.

Ferdinand Porsche konstruierte bei den Lohner Werken Wien bereits Elektroautos und präsentierte sie bei der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900. Um diese Zeit waren auf den Straßen mehr Elektrowagen als Autos mit Verbrennungsmotor unterwegs.

Anders als bei den Schienenfahrzeugen mit leitungsgebundener Elektrizität hat sich im Straßenverkehr der Verbrennungsmotor als Antriebsquelle durchgesetzt. In Nischen, wo Abgase und Lärm besonders nachteilig sind, hat sich der batterieelektrische Antrieb durchgesetzt, vom Elektrostapler bis hin zum Golfwagen.

Die Leistungsfähigkeit der Elektrofahrzeuge war immer abhängig von der jeweiligen Akku-Technologie. So hat sich die Energiedichte der Akkumulatoren vom Bleisäure-, über den Nickel-Cadmium- bis zum heute üblichen Lithium-Ionen-Akku etwa vervierfacht. Die meisten Fahrzeuge wurden aber nur in Kleinserien produziert. Erst seit 5 Jahren hat die Automobilindustrie begonnen Elektrofahrzeuge in Großserie zu produzieren. Auslöser dafür sind die Zielvorgaben für den CO2 Ausstoß pro Kilometer. In Europa sind das für 2020 95 g CO2/ km für den Flottendurchschnitt der verkauften Neuwagen im Neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ).