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Windkraft & Mensch

Infraschall

Windräder erzeugen Infraschall. Der Pegel liegt unterhalb der Hörschwelle und ist weitaus geringer als jener von PKWs.

Als Infraschall wird Luftschall, der unterhalb der Frequenz von 20 Hertz liegt, bezeichnet - ein Bereich in dem der Mensch keine Tonhöhen mehr wahrnehmen kann. Mit Tastsinn bzw. Gleichgewichtssinn kann der Mensch niedrige Frequenzen jedoch spüren, wenn die Lautstärke hoch genug ist.

Infraschall entsteht auf natürliche Weise z.B. durch Erdbeben, Sturm oder Donner bzw. auf künstliche Weise unter anderem durch Verkehr, Explosionen, Flugzeuge oder Lautsprecher.

Auch Windkraftanlagen erzeugen Infraschall. Der Pegel liegt jedoch deutlich unterhalb der Wahrnehmungsgrenze.

Wenn der Pegel des Infraschalls unterhalb der Hörschwelle liegt, konnten bislang in Studien an Menschen keine Wirkungen auf das Gehör oder das Herz-Kreislauf-System und auch keine anderen Symptome beobachtet werden.

Gesundheitliche Wirkungen von Infraschall konnten bislang nur in Fällen nachgewiesen werden, bei denen die Hör- und Wahrnehmungsschwelle überschritten wurde.