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Kleinwindkraft

Kleinwindkraft und Wirtschaftlichkeit

Mit den derzeitigen Rahmenbedingungen in Österreich ist eine Wirtschaftlichkeit von Kleinwindkraft sehr schwer und nur bei günstigsten Voraussetzungen zu erreichen.

Drei Faktoren sind für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Kleinwindkraftanlagen wesentlich

  • Anlagenkosten

Die Gesamtkosten einer kleinen Windkraftanlage können mit etwa 5.000,- € pro kW Generatorleistung angegeben werden und sind somit zumindest doppelt so teuer als vergleichbare Photovoltaikanlagen. Bei einer 10 kW-Anlage wären das 50.000,- €.
Kleinere Anlagen sind tendenziell teurer.
Die Auswahl des optimalen Windrades für den geplanten Zweck hilft die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Hier sind gute Kenntnisse im Kleinwindbereich und auch Erfahrung gefragt.

  • Ertrag

Am geplanten Standort sollten zumindest 1000 Vollaststunden pro Jahr erreicht werden. Das heißt, dass die Anlage so viel Strom erzeugt wie sie in 1000 Stunden bei maximaler Leistung erbringen würde. Eine Anlage mit einer max. Leistung von 5 kW würde demnach 5.000 kWh pro Jahr erzeugen. Eine Windmessung ist unbedingt empfehlenswert.

  • Vergütung und Förderung

In Österreich gibt es laut Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2012 für Windkraftanlagen eine Vergütung von 9,27 Cent pro eingespeister kWh für 2015 beantragte Windräder.
Für einen wirtschaftlichen Betrieb von Kleinwindrädern wäre eine Vergütungen von 20 - 30 Cent/kWh notwendig.
Der Eigenverbrauch von erzeugtem Strom kann mit einem durchschnittlichen Strompreis für Privathaushalte (2015) von 20 Cent/kWh bewertet werden.
Förderungen für die Errichtung einer Kleinwindkraft-Anlage gibt es nur für betriebliche Anlagen zur Eigenversorgung in Insellagen ohne Netzzugangsmöglichkeit. (Stand 2015, www.umweltfoerderung.at )