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Klimaschädliche Emissionen

Fossile Energieträger sind die Hauptursache des Klimawandels, da sie bei der Verbrennung das Treibhausgas Kohlendioxid freisetzen. Aber auch Methan und Lachgas spielen eine Rolle.

Fabriksschlot
© Thomas Hansen www.fotolia.de

Kohlendioxid ist nicht das einzige Treibhausgas: auch Methan und Lachgas zählen dazu. Obwohl Kohlendioxid den mengenmäßig größten Anteil an den Treibhausgasen stellt, darf man die anderen beiden nicht unterschätzen. Das Treibhauspotenzial von Methan ist 25-mal höher als das von Kohlendioxid, bei Lachgas ist es sogar 298-mal so stark. Methan entsteht hauptsächlich in der Viehhaltung und auf Mülldeponien, Lachgas in der Landwirtschaft.

Die wichtigsten Emittenten

In Österreich stammen ungefähr ein Viertel der Treibhausgas-Emissionen aus dem Sektor Industrie und Produktion, ein weiteres Viertel aus dem Sektor Verkehr, ein Achtel aus der Energieerzeugung, ein weiteres Achtel aus dem Sektor Raumwärme und ein Zehntel aus der Landwirtschaft.

NÖ-Energieziele und Klimaprogramm

Um die Treibhausgas-Emissionen einzuschränken hat sich Niederösterreich mit dem Energiefahrplan 2030 im Energiebereich ein klares Ziel gesetzt und hat es geschafft ab November 2015 mit den installierten und in Betrieb befindlichen Stromerzeugungsanlagen (Wasserkraft, Windkraft, PV-Anlagen und Biomassestromerzeugungsanlagen) bilanziell 100 Prozent des in NÖ an Endverbraucher abgegebenen Stromes aus erneuerbaren Energieträgern zu erzeugen. 

Das NÖ Klimaprogramm betrachtet die Sektoren umfassend und legt weitere Unterziele fest: Es wurden 208 umsetzungsorientierte Instrumente beschlossen, welche in allen Bereichen umzusetzen sind. Als Basis dienten unter anderem die EU-Energieeffizienzrichtlinie, das Klimaschutzgesetz des Bundes, das NÖ Energieeffizienzgesetz sowie der NÖ Energiefahrplan.

Künftig werden die Aufgaben noch umfangreicher werden. Der Europäische Rat hat voriges Jahr die Weichen für die Europäische Klima- und Energiepolitik gestellt und dabei anspruchsvolle Ziele für 2030 festgelegt:

  • Reduktion Treibhausgase um 40% gegenüber 1990
  • Anteil der Erneuerbaren Energie am Energieverbrauch von mindestens 27%
  • Steigerung der Energieeffizienz um mindestens 27%

Die Energie- und Umweltagentur NÖ unterstützt das Land Niederösterreich bei der Erreichung der Energieziele und bei der Erarbeitung und Umsetzung konkreter Maßnahmen.

Downloads

Landtag NÖ: Energiefahrplan 2030

Weiterführende Links

Klimawandel
Klimaschädliche Treibhausgase
Land Niederösterreich: NÖ Klimaprogramm
Umweltbundesamt: Bundesländer Luftschadstoffinventur 1990-2013