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Klimaschutz am Teller

Wir essen unser Leben lang und haben so tausende Gelegenheiten aktiv unser Klima zu schützen - durch eine bessere Wahl und einen bewussten Umgang mit wertvollen Lebensmitteln.

Frühlingskräutersuppe
© Johanna Mühlbauer - Fotolia.com

Ein nachhaltiger Ernährungsstil bietet viele Möglichkeiten CO2-Emissionen, wertvolle Rohstoffe und Ressourcen einzusparen. Probieren Sie es aus!

  • Regionale und saisonale Lebensmittel einkaufen: Am besten möglichst nahe am Produktionsort die Waren konsumieren, so kann die Wertschöpfung in der Region unterstützt werden. Kochen Sie mit frischen heimischen Produkten der Saison.

  • Biologische Produkte: Der Verzicht auf leicht lösliche Mineraldünger und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel bedeutet weniger Energieaufwand. Gesunde Böden mit einer guten Humusschicht können mehr CO2 aus der Atmosphäre binden - eine Tonne Humus etwa 1,8 Tonnen CO2. (Quelle: Idel, 2010)

  • Mehr pflanzliche Lebensmittel: Öfters mal vegetarische Gerichte essen, denn bei der Produktion pflanzlicher Lebensmittel entstehen weniger CO2-Emissionen als bei tierischen. Zurück zum „Sonntagsbraten“, kleinere Portionsgrößen und einige fleischlose Tage pro Woche sind auch vorteilhaft für die Gesundheit. 

  • Vom Garten auf den Teller: Obst, Gemüse und Kräuter schmecken am besten aus dem eigenen Garten. Selbst angebautes Gemüse ist reich an gesunden Nährstoffen und kann immer frisch aus dem Beet geerntet werden. Das ist beste Qualität und zudem entstehen keine klimaschädlichen CO2-Emissionen durch Transporte. Jetzt ist es Zeit die Gemüsepflänzchen zu setzen, um dann im Sommer die Ernte genießen zu können. Auch am Balkon gedeihen Paprika, Paradeiser und Kräuter sehr gut. Jetzt können schon die ersten Radieschen, Salat, Spinat und Kräuter frisch verkocht werden.

  • Bei Getränken auf die Verpackung schauen: Das optimale Getränk ist Leitungswasser – das spart Abfall, Ressourcen, Geld und ist in jedem Haushalt frisch verfügbar. Mehrweggetränkeverpackungen sind aus ökologischer Sicht die bessere Variante, hingegen schneiden Einwegglasflaschen und Metalldosen in der Ökobilanz schlecht ab.

  • Weniger kaufen, dafür weniger wegwerfen: Täglich landen rund 90 Tonnen Lebensmittel in den Mülltonnen niederösterreichischer Haushalte, oft sogar originalverpackt und genusstauglich! Umgerechnet sind das rund 300 Euro pro Haushalt, die weggeworfen werden. Das lässt sich durch bewussteres Essverhalten, optimierte Einkaufsplanung und kreative Resteverwertung vermeiden. 
     

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Genussabo

Tipp: Obst- & Gemüse Saisonposter

Die praktische Einkaufshilfe, wann welche Obst- und Gemüsesorten in NÖ Saison haben, ist als kostenloser Download erhältlich.

Letzte Aktualisierung: 20.01.2017