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Atomkraft & Natur

Kraftwerke

Kraftwerkstandorte sind erhöhter Strahlenbelastung ausgesetzt und müssen nach Stilllegung der Kraftwerke aufwendig dekontaminiert werden.

Nach Ende der Laufzweit der Atomkraftwerke von bis zu 60 Jahren müssen diese unter hohem technischen Aufwand rückgebaut werden. Meist wird der radioaktive Müll aus dem Kraftwerk entfernt und das Gebäude anschließend für 30-40 Jahre versiegelt und gesichert. Nach dem Abklingen der Strahlung kann ein Großteil des Gebäudes abgerissen werden.

Als Alternative erfolgt, unter dem Nachteil einer hohen Strahlenbelastung, ein sofortiger Abriss. Die hochradioaktiven Brennstäbe werden in wassergefluteten Becken zwischengelagert und nach Abklingen der Strahlung in noch nicht vorhandene Endlager gebracht. Das Wasser aus den Reaktoren wird verdampft und die Rückstände als hoch radioaktiver Müll der Endlagerung zugeführt.

Beim tatsächlichen Abriss wird unter hohem Sicherheitsaufwand und unter Einsatz von fernsteuerbaren Robotern das Kraftwerk abgewrackt. Alle Teile werden auf Strahlung überprüft und je nach Kontaminierung weiter bearbeitet und endgelagert.

Auch der Kraftwerksort wird auf Strahlung überprüft und die kontaminierten Flächen werden abgetragen und endgelagert.

Der Rückbau von Atomkraftwerken ist mit extrem hohen Kosten verbunden.