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e-Mobilität & Klimaziele

Mehr Elektromobilität für Klimaschutz

Ohne die Elektromobilität werden wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen können. Umso wichtiger ist es, die Mobilitätsfrage ganzheitlich zu betrachten und e-Mobilität nicht nur als Ersatz zum herkömmlichen Auto zu sehen. Aus ökologischen Gründen ist es selbstverständlich, das e-Auto mit Ökostrom zu laden.

Im Kyoto Protokoll 1997 wurden erstmals globale Maßnahmen und Verbindlichkeiten zum Klimaschutz festgelegt. Bei der Weltklimakonferenz in Paris 2015 konnten sich die teilnehmenden Staaten auf das sogenannte „2-Grad-Ziel“ einigen. Die Klimaerwärmung soll demnach bis 2030 deutlich unter 2 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit betragen, um katastrophale Auswirkungen des Klimawandels zur vermeiden.

Tatsache ist, dass der Verkehr eine zentrale Rolle spielt, wenn es um eine Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehrsbereich geht. Mittelfristig bis langfristig ist eine kohlenstofffreie Energieversorgung  unumgänglich – in den Sektoren Verkehr und Raumwärme bedeutet dies Zero Treibhausgasemissionen.

Bei aller Kritik an der Elektromobilität – ohne eine deutliche Effizienzsteigerung im Verkehrsbereich werden diese Ziele nicht erreichbar sein. Die Elektromobilität ist somit nicht das Allheilmittel, aber die Schlüsseltechnologie für Klimaschutz im Verkehr. Ohne eine deutliche Effizienzsteigerung sind die 20-20-20-Ziele (bis 2020: 20 % weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2005, 20 % Anteil erneuerbare Energie an der Gesamtenergieversorgung, 20 % mehr Energieeffizienz) sowie langfristige Klimaziele nicht zu erreichen.

Der aktuell niedrige Ölpreis und niedrige Spritkosten wirken hier kontraproduktiv und tragen nicht zu einer Trendwende im Verkehrsbereich bei. Somit bleibt der Verkehrssektor der problematischste Bereich, was den Klimawandel betrifft.

Um einen entscheidenden Effekt beim Klimaschutz zu erzielen, ist es jedenfalls notwendig, bei der Elektromobilität auf Ökostrom zu setzen. Entweder wird das e-Fahrzeug von der eigenen PV- oder Ökostromanlage geladen und/oder ein Stromanbieter mit 100 % Ökostrom verwendet. Es gibt bereits zahlreiche Stromanbieter, welche für ihre Produkte das Umweltzeichen "Grüner Strom" erhalten haben.

Mit einer PV-Anlage in der Größe von 2 kWp (ca. 15 m²) erzeugt man bilanziell jene Strommenge, die man für ein e-Auto benötigt. Ein modernes Windrad kann ca. 3.200 e-Autos mit Strom versorgen!

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Niederösterreichs e-Mobilitätsstrategie

Warum e-Mobilität?