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Energie sparen mit moderner Beleuchtung

Im Haushalt entfallen etwa 10 Prozent der Stromkosten auf die Beleuchtung. Durch den richtigen Einsatz von energiesparenden Lampen kann dieser Prozentsatz zumindest halbiert werden.

LED Lampe vs. fünf Glühbirnen
© chones - Fotolia.com

Eine einfache Möglichkeit, Energie zu sparen bietet sich bei der Beleuchtung. Kaputte Glühbirnen durch ein effizientere Leuchtmittel zu ersetzen ist ein erster und einfacher Schritt, die eigene Stromrechnung zu senken. LED Lampen zum Beispiel nutzen Strom fünf Mal effizienter als Glühbirnen.

Energiesparende Lampen gibt es in verschiedenen Ausführungen für fast alle Anwendungsbereiche. Bei einem Neubau ist eine gute Planung wichtig, um das Tageslicht optimal zu nutzen und Lichtpunkte gezielt einzusetzen. Ziehen Sie bei Umbauten deshalb unbedingt einen Fachbetrieb hinzu.

Vorteile von LEDs

Mit LED Lampen lässt sich am meisten Energie sparen. Liegen die jährlichen Stromkosten einer Glühbirne bei 12 Euro, so sind es weniger als zwei Euro bei einer LED Lampe. Zudem gibt es keine Wärmeentwicklung in Abstrahlrichtung und keine UV- und Infrarot-Strahlung bei dieser Technologie. Das macht die Lampen insektenfreundlich.

LED Lampen sind zudem schaltfest und halten oftmaliges Ein- und Ausschalten aus. Die sofortige Helligkeit ist ein weiterer Pluspunkt. Auch im Außenbereich spielen LEDs ihre Stärken aus: Sie sind kälteunempfindlich, stoß- und vibrationsfest. Bewegungsmelder helfen zusätzlich, Energie zu sparen.

Im Fachhandel einkaufen

Bei der Neuanschaffung einer Leuchte sollte darauf geachtet werden, dass mehrere Fassungen vorhanden sind. Das macht es leichter, die Leuchte mit LED Lampen zu bestücken. LED Lampen sind bereits in verschiedenen Lichtfarben, Stärken und Fassungen erhältlich. Zu empfehlen ist der Kauf von Markenprodukten im Fachgeschäft und ein vorsorglicher Test mit Rückgaberecht. Hier kann die Lichtfarbe, die Abstrahlcharakteristik und die Ausleuchtung überprüft werden. Zu beachten ist außerdem eine gute Wärmeableitung. Der LED Chip darf nicht zu heiß werden, da sonst die Lebensdauer sinkt. Bei geschlossenen Systemen ist deshalb Vorsicht geboten.

Auf Lichtfarbe und Farbwiedergabeindex achten

Jede Lichtfarbe schafft eine bestimmte Atmosphäre im Raum. Warmes Licht wird als rötlich empfunden, wirkt gemütlich und entspannend und kommt beispielsweise im Wohnzimmer zum Einsatz. Neutralweißes Licht wird als weiß empfunden und wirkt klar, neutral und konzentrationsfördernd. Beleuchtet werden damit oft Arbeitsplätze. Neben der Lichtfarbe ist der Farbwiedergabeindex – kurz Ra oder CRI – der zweite wichtige Entscheidungsparameter bei der Leuchtmittelauswahl. Er sagt aus, wie gut Farben unter Kunstlichtbedingungen wiedergegeben werden. Im Wohnbereich sollte er größer 80 Prozent liegen, besser sind über 90 Prozent.

Weihnachtsbeleuchtung

Auch im Bereich der Weihnachtsbeleuchtung hält die LED-Technologie Einzug. Eine ineffiziente Lichterkette verbraucht bis zu 10 Euro Strom pro Weihnachtssaison. In Haushalten mit vielen Lichtpunkten kommt da einiges zusammen. Moderne LED-Leuchten sparen locker die Hälfte der Stromkosten ein. Es lohnt sich also, die alte Lichterkette durch eine neue LED-Kette zu tauschen. Mit einer Zeitschaltuhr lässt sich die Leuchtdauer optimal steuern – das spart zusätzlich Energie.

LEDs fachgerecht entsorgen

Obwohl LEDs kein Quecksilber enthalten, dürfen sie nicht im mit dem Hausmüll entsorgt werden. Sie enthalten wertvolle wiederverwendbare Komponenten und werden im Altstoffsammelzentrum entgegengenommen.

Weiterführende Informationen:
 

Broschüren-Tipp

Die Broschüren Stromsparen und Besser leben mit weniger Energie sind als kostenloser Download und im Online-Shop sowie unter Tel. 02742 219 19 gegen Manipulationsgebühren erhältlich.

Kostenlose Beratung

Bei weiteren Fragen steht die Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ unter Tel. 02742 221 44 gerne zur Verfügung.

Letzte Aktualisierung: 28.11.2014