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Nach dem Hochwasser: Schimmel richtig bekämpfen

Vorsicht: Lüften im Sommer kann Schimmelbildung fördern. Medieninformation der Energie- und Umweltagentur NÖ, 01. Juli 2013

Offenes Fenster

Die letzten Wochen waren geprägt von starken Regenfällen und extremer Hitze. Der finanzielle Schaden  durch das Hochwasser ist enorm. Jetzt ist rasches Handeln gefragt um das Risiko von Schimmelpilzen zu minimieren. Feuchte Mauern und sommerliche Temperaturen sind Idealbedingungen für dessen Entstehung.

Trocknen

Nicht nur durch Hochwasser kann es zu nassen Bauteilen kommen, auch zum Beispiel durch den Anstieg des Grundwassers, verstopfte Regenrinnen oder undichte Wasserleitungen.  Das Wichtigste ist, die betroffenen Bauteile nachhaltig zu trocknen. Um Schimmelbildung zu vermeiden, ist richtiges Lüften notwendig – egal ob die Feuchtigkeit bereits kondensiert oder nicht.

Richtiges Lüften

Warme Sommerluft  ist in der Regel feucht und kondensiert untertags wenn sie auf kühle Wände, zum Beispiel im Keller, trifft. Um Schimmelbefall vorzubeugen, sollte man den Keller gründlich in der Nacht durchlüften, wenn die Außentemperatur abgekühlt ist. Außenluft ist dann trockener und kann Feuchtigkeit aus dem Keller mitnehmen.

Hochsommerliche Temperaturen begünstigen nicht nur die Schimmelbildung, sondern bringen uns auch richtig ins Schwitzen.  „Die Fenster sollten tagsüber geschlossen bleiben und nachts geöffnet werden. Wer sich an diese Regel hält, vermeidet Schimmel in den eigenen vier Wänden und schützt sich zusätzlich gegen sommerliche Überwärmung“ so Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Richtiges Lüftungsverhalten ist allerdings nur die halbe Miete. Wenn bauliche Ursachen der Grund für die Schimmelbildung sind, muss hier gehandelt werden.  Überlegen Sie rechtzeitig eine Modernisierung!  Generell haben gut gedämmte Häuser keine solchen Schwachstellen. So hat der Schimmel keine Chance.

Rückfragen für JournalistInnen

Mag.a Silvia Osterkorn, Energie- und Umweltagentur NÖ, Tel. 02742 219 19, silvia.osterkorn(at)enu.at, www.enu.at

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