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Nachhaltiger Fischkonsum

Fisch ist ein Vitamin- und Eiweißlieferant, jedoch sind auch ökologische Aspekte wie die Herkunft beim Fischgenuss nicht außer Acht zu lassen.

Fische auf Eis
© Karl Hofer

Fischspezialitäten zeichen sich durch ihre optimale Nährstoffzusammensetzung aus, sie lassen sich leicht verdauen und sind im Vergleich zu Fleisch- und Wurstwaren fettärmer. Fisch enthält hochwertiges Eiweiß, verschiedene Mineralstoffe und Vitamine (z.B. Vitamin B12, Vitamin D, Kalium, Zink, Fluor, Jod). Das Fischfett enthält lebensnotwendige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (v.a. Omega-3). Die Verzehrsempfehlungen zum Fisch sind ein bis zweimal in der Woche.

Pflanzliche Alternativen zum Fisch


Ökologisch gesehen sind die abgegebenen Empfehlungen zum Fischkonsum nicht haltbar, da ein Großteil der weltweiten Fischbestände bereits geplündert ist. Pflanzliche Öle wie z.B. Leinöl, Rapsöl, Hanföl oder Walnüsse und Leinsamen sind ebenfalls reich an lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren. Die beliebten Meerestiere Scholle, Thunfisch und Rotbarsch sind kurz vor dem Aussterben. Nachhaltig wäre nicht ein steigender Fischverzehr, sondern ein Umstieg auf heimischen Süßwasserfisch wie z.B. Forelle, Karpfen, Zander und ein Verzicht auf gefährdete Arten sowie mehr hochwertige pflanzliche Öle im Speiseplan einzubauen.

Einkaufstipps für nachhaltigen Fischkonsum:

  • Fisch aus biologischer Teichwirtschaft bevorzugen!
  • Regional gezüchteter, heimischer Fisch ist umweltfreundlicher als tiefgekühlter Hochseefisch!
  • Bei Hochseefisch zertifizierte Meeresfische auswählen mit dem MSC Gütesiegel (Marine Stewardship Council)!
  • Arten, die auf der roten Liste stehen wie zahlreiche Hai- und Thunfischarten, Schwertfisch, Rotbarsch, Hoki und Neuseeländischer St. Petersfisch, unbedingt meiden.

 

Weiterführende Links

Greenpeace Fisch-Einkaufsratgeber