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Natürliche Düfte für die Winterzeit

Ätherische Öle können viel bewirken. Besonders in der dunklen Jahreszeit sollen sie uns die Stimmung erhellen. Wer wirklich gutes Öl verwenden möchte, achtet aufs Etikett: 100 % naturrein soll es sein und am besten aus Bio-Anbau.

Duftlampe
© Archiv

Duftsprays und Raumbedufter werden immer beliebter. Wenn sie auch einen angenehmen Duft verbreiten, die Qualität der Raumluft nimmt dadurch ab. Wer auf Düfte nicht verzichten möchte, greift am besten zu natürlichen ätherischen Ölen in Bio-Qualität.

Doch Vorsicht! Auch ätherischen Öle können Haut und Schleimhäute reizen. Werden Duftmittel häufig eingesetzt, gewöhnt sich unsere Nase daran. Die Folge ist, dass die Dosis erhöht wird. Um diesem Gewöhnungseffekt vorzubeugen, sollten Sie Düfte sparsam einsetzen, ab und zu wechseln oder einen „duft-freien“ Tag einlegen.

Beim Einkauf genau hinsehen

Ätherische Öle werden durch Wasserdampfdestillation aus Blüten, Blättern, Hölzern oder Samen gewonnen. Die Düfte der Zitrusfrüchte gewinnt man durch Kaltpressung der Schalen. Werden Zitrusfrüchte mit Pestiziden behandelt, können diese ins Öl gelangen.

Viele teure Öle werden mit billigeren gestreckt (z.B. Rosenöl mit Geraniol, Zitronenöl mit Lemongrasöl). Sie werden dann trotzdem als natürliche Öle verkauft, da die Bestandteile aus Pflanzen stammen. Oft werden auch synthetische Substanzen zugemischt. Einige Duftmischungen sind zu 100 % künstlich, weil sie sich auf natürlichem Wege gar nicht gewinnen lassen oder zu teuer wären. Echtes Maiglöckchen- oder Veilchenblütenöl wäre viel zu teuer, Düfte wie „Grüner Apfel“ sind rein synthetisch.

Hilfreiche Angaben auf der Verpackung

Kaufen Sie nur ätherische Öle, die als "100 % naturreine ätherische Öle" gekennzeichnet sind, möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau. Auf der Packung finden Sie dazu den deutschen und lateinischen Namen der Pflanze, das Herkunftsland, Angaben über den Anbau, das Gewinnungsverfahren, die Kontrollnummer sowie Jahrgang und Verfallsdatum.

Bei ätherischen Ölen aus biologischem Anbau ist wie bei Lebensmitteln die Angabe der EU-Bio-Kontrollstelle ersichtlich.

Zusätze wie naturidentisch, Duftöl, Parfumöl oder ähnliches dürfen bei einem 100 % naturreinen Öl nicht zu finden sein. Die genaue lateinische Bezeichnung dient dazu Verwechslungen ausschließen zu können. Durch Angabe der Anbauart wird die Qualität des Öles unterstrichen: kontrolliert – biologisch (kbA), konventionell (konv.), Wildsammlung (Ws) oder Demeter-Anbau.

Dunkel und verschlossen lagern

Bei Kontakt mit Licht und Sauerstoff reagieren ätherische Öle sehr empfindlich und auch Temperaturschwankungen vertragen sie nicht. Ätherische Öle müssen kindersicher aufbewahrt werden. Vorsicht bei offenem Feuer – ätherische Öle sind leicht entflammbar!

Weiterführende Informationen

"die umweltberatung": Infoblatt Ätherische Öle

Letzte Aktualisierung: 25.02.2015