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Wie viel Natur steckt in Ihrer Kleidung?

Die neue Broschüre „Schickes Outfit! Neu? Ja, aber ökologisch!“ informiert darüber, wie Textilien entstehen und wie viel Natur und Chemie in ihnen steckt. Sie zeigt außerdem, welche Gütesiegel ökologische und faire Mode kennzeichnen.

Kleiderhaken
© GoodMood Photo - Fotolia.com

Mode wirkt – in mehrfacher Hinsicht! Jeder Schritt in der textilen Kette, vom Rohstoffanbau bis zur Entsorgung eines Kleidungsstückes, belastet Mensch und Umwelt. Jede und jeder von uns kann beim Kauf von Textilien darüber entscheiden, ob Umwelt und Gesundheit viel oder wenig belastet werden und ob Menschen zu fairen Bedingungen arbeiten oder unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen leiden.

Einfache Orientierung im Gütesiegel-Dschungel

Das Interesse an Bekleidung, die umweltschonend und sozial gerecht hergestellt wird, wächst ebenso wie das Angebot in den Geschäften und die Zahl der Gütesiegel. Die neue Broschüre gibt Auskunft, welchen Siegeln Sie vertrauen können und wofür das jeweilige Zeichen steht. Biofasern mit einem Gütesiegel wie zum Beispiel dem GOTS-Siegel oder dem Naturtextil-Best-Siegel sind für Gesundheit, Umwelt und Fairness am besten.

Bio-Baumwolle: garantiert ohne Pestizide und Gentechnik

2012 waren laut „transparenz GENTECHNIK“ weltweit 81 % des Saatguts, das für den Baumwollanbau verwendet wurde, gentechnisch verändert. Man kann also davon ausgehen, dass jede und jeder, auch in Europa, regelmäßig Kleidung aus gentechnisch veränderten Baumwollpflanzen auf der Haut trägt. Beim Anbau von Bio-Baumwolle kommt dagegen keine Gentechnik zum Einsatz! Außerdem hält der Kauf eines T-Shirts aus biologischer Baumwolle 7 Quadratmeter Anbaufläche von gefährlichen Pestiziden frei.

Auf das Etikett achten

Auf den Etiketten von Textilien müssen die genaue Faserzusammensetzung und Pflegehinweise angegeben sein. Das ist beim Kauf eine wichtige Orientierungshilfe - der Blick auf die Pflegekennzeichnung erspart spätere Unannehmlichkeiten und Kosten. Ist ein Kleidungsstück nicht waschbar, muss es in der Putzerei gereinigt werden, und das Schnäppchen wird auf lange Sicht ein teurer Spaß. Als Faustregel gilt: Je weniger durchgestrichene Symbole auf dem Etikett, desto pflegeleichter ist die Kleidung.

Second Hand ist groß in Mode

Second-Hand-Geschäfte und Flohmärkte schießen sprichwörtlic wie, die Schwammerln aus dem Boden, Kleidertauschpartys und eigenhändiges Upcycling liegen im Trend. Aktuelle Webadressen zu diesen Themen finden Sie in der neuen Broschüre.
 

Cover Textil-Broschüre
© BMLFUW/ Foto: Uwe Rieder - Fotolia.com

Broschüre: Schickes Outfit! Neu? Ja, aber ökologisch!

Die Broschüre informiert auf 108 Seiten über die Textilienherstellung und unterstützt bei der Suche nach ökologisch und fair produzierter Mode. Sie ist als kostenloser Download und im Online-Shop sowie unter Tel. 02742 219 19 gegen Manipulationsgebühren erhältlich.

Die Broschüre wurde von "die umweltberatung" gemeinsam mit dem BMLFUW und in Kooperation mit der eNu erstellt.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2015