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Land Niederösterreich setzt auf Elektromobilität

Die Energiebewegung in Niederösterreich ist voll im Gange. Im Juli 2013 wurden im Regierungsviertel St. Pölten fünf Stromtankstellen für die gleichzeitige Betankung von 13 Elektrofahrzeugen installiert.

Elektroauto
© A. Huber

Niederösterreichs Klimaziele sind sehr ambitioniert: bis 2020 soll der Gesamtenergiebedarf zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Bis 2015 gilt es den gesamten Strombedarf aus Erneuerbaren zu decken. Elektromobilität ist umweltfreundlich und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der niederösterreichischen Klimaziele.

Kostenlos Volltanken im Regierungsviertel

Durch die Errichtung der Stromtankstellen im Regierungsviertel ist es nun möglich, an insgesamt zwei Standorten zu tanken. Eine Möglichkeit befindet sich vor der Landhauskapelle und bietet für maximal 11 Fahrzeuge Platz, die zweite Tankstelle wurde vor Haus 17 installiert und kann zwei Fahrzeuge gleichzeitig laden. Die Tankstellen sind mit Schnellladefunktion ausgestattet, sodass ein Elektro-Auto in zirka einer Stunde vollgetankt werden kann.

Strom aus der Sonne

Betrieben werden die Stromtankstellen durch die insgesamt 500m2 Photovoltaikpaneele, die auf den Dächern der Landhausküche und von drei weiteren Gebäuden im Wirtschaftszentrum NÖ installiert sind und eine Leistung von 70 kWp erbringen. Für den Landesdienst Niederösterreich wurden bereits zwei Elektroautos, fünf Elektro-Fahrräder und fünf Elektro-Roller angeschafft. An den Stromtankstellen im Regierungsviertel wird der Strom derzeit kostenlos an Bedienstete sowie Kunden und Kundinnen abgegeben.

Das Land Niederösterreich verfügt aber nicht nur im Regierungsviertel über die Möglichkeit Strom zu tanken. An acht weiteren Standorten von NÖ Landesgebäuden wurden bereits Stromtankstellen mit Photovoltaikanlagen kombiniert. „Sonne tanken“ können die Bezirkshauptmannschaften Horn, Lilienfeld, Krems, Melk und Mistelbach sowie die Landwirtschaftliche Fachschule Tullnerbach Norbertinum, das Sonderpädagogische Zentrum Korneuburg und das Universitäts- und Forschungszentrum Tulln.

Weiterführende Informationen

E-Mobilität
www.energiebewegung.at