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Pressemeldungen

Niederösterreichs ältester Heizkessel ist 52 Jahre

Presseaussendung, 30. Mai 2017

Sieger-HKC-2017
© NLK Burchhart

Die diesjährigen Gewinner des  „Heizkessel-Casting“ Shirley Joan und Jürgen Weißenböck aus Kirchberg am Wechsel haben den ältesten Heizkessel Niederösterreichs. Der Heizkessel, mit dem Baujahr 1965, wird jetzt gegen einen Neuen von HDG Bavaria getauscht.

Mit einer großen Siegerehrung in St. Pölten fand das „Heizkessel-Casting“ seinen Abschluss. Knapp 400 BesitzerInnen alter Heizkessel aus ganz Niederösterreich hatten sich bei dem gemeinsamen Wettbewerb von Land Niederösterreich und der Energie- und Umweltagentur NÖ beworben, um tolle Preise rund ums Heizen zu gewinnen. Voraussetzung für die Teilnahme war die Bereitschaft, beim Heizen auf erneuerbare Energieträger umzusteigen. „Das große Interesse zeigt, dass viele Menschen bereit sind, in Zukunft mit erneuerbaren Energieträgern zu heizen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, sichern Arbeitsplätze und die Wertschöpfung bleibt im eigenen Land“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Den Hauptpreis, einen neuen Biomasse-Heizkessel im Wert von 7.000 Euro, stellte die HDG Bavaria GmbH zur Verfügung. „Der neue Heizkessel wird bei Familie Weißenböck für mehr Wohnkomfort sorgen und hilft ihr, die Betriebskosten zu senken. Außerdem wird die Umwelt beim Heizen weniger belastet“, so Ing. Andreas Buchegger von HDG Bavaria.

Heizkesseltausch spart bis zu 1.000 Euro jährlich
Ziel der Aktion „Heizkessel-Casting“ war alte Heizkessel aus dem Verkehr zu ziehen und damit die Feinstaub- und CO2-Emissionen beim Heizen zu reduzieren. Immerhin sind 30 Prozent aller Heizsysteme in privaten Haushalten älter als 20 Jahre. „Im Durchschnitt sind die eingereichten Kessel 37 Jahre alt. Ein Kesseltausch empfiehlt sich aber schon nach 15 Jahren, weil moderne Heizkessel sauberer, sparsamer und komfortabler arbeiten. Das schont die Umwelt und bringt jährlich bis zu 1.000 Euro Ersparnis bei den Heizkosten“, sind sich Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ und Karl Pech, Landesinnungsmeister der NÖ Installateure einig. „Neben der richtigen Nutzung ist auch die Wartung ein wichtiger Punkt, um die Lebensdauer des Heizkessels zu verlängern bzw. die Umwelt zu schonen. Deshalb sollte er regelmäßig gewartet und gepflegt werden.“, fügt  Peter Engelbrechtsmüller, Innungsmeister der NÖ Rauchfangkehrer, hinzu.

Sieger der Hauptregionen erhalten 4.000 Euro Förderung
Eine Sondertauschförderung in Höhe von 4.000 Euro für einen neuen Biomassekessel, eine Wärmepumpe oder einen Fernwärmeanschluss gewannen die BesitzerInnen des jeweils ältesten Heizkessels in den anderen vier Hauptregionen: Veronika Hagmann aus Senftenberg im Bezirk Krems im Waldviertel (Kesselbaujahr 1967), Ingrid Kerbl aus Klosterneuburg im Bezirk Tulln in der Region NÖ-Mitte (Baujahr 1966), Lukas Zehetmayer aus Amstetten im Mostviertel (Baujahr 1967) und Alexandra Kury aus Poysdorf im Bezirk Mistelbach im Weinviertel (Baujahr 1968).

Bei weiteren Fragen steht Ihnen die Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ unter der Telefonnummer 02742 221 44 gerne zur Verfügung.

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Für Rückfragen:
Michael Strasser
Pressesprecher
Energie- und Umweltagentur NÖ
Tel. 02742 219 19-333
michael.strasser@enu.at, www.enu.at

Foto 1 v.l.n.r.: LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Shirley Joan Weißenböck und Jürgen Weißenböck

Bildnachweis: NLK Burchhart

Foto 2 v.l.n.r.: Engelbrechtsmüller, Landesinnung der Rauchfangkehrer, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Shirley Joan Weißenböck und Jürgen Weißenböck, Bgm. DI Dr. Willibald Fuchs

Bildnachweis: NLK Burchhart

Foto 3 v.l.n.r.: Karl Pech, Landesinnungsmeister der Installateure, Bgm. DI Dr. Willibald Fuchs,  DI Manfred Brandstätter, Amt der NÖ Landesregierung, Ing. Andreas Buchegger HDG-Bavaria, Familie Weißenböck, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Peter Engelbrechtsmüller, Landesinnung der Rauchfangkehrer, Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer Energie.- und Umweltagentur NÖ

Bildnachweis: NLK Burchhart

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