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PV - Hintergrundinfo

Anlagenarten

Es gibt netzgekoppelte PV-Anlagen, Inselanlagen und inselfähige Netzverbundanlagen. Ebenso kann man zwischen Volleinspeise- und Überschussanlagen unterscheiden.

Netzgekoppelte Photovoltaik-, Insel- oder Netzverbundanlage

Eine Inselanlage hat keine Verbindung mit einem öffentlichen Stromnetz, typischerweise ist dies bei Berghütten der Fall oder wenn eine Anbindung an das Stromnetz zu teuer wäre. Eine herkömmliche netzgekoppelte Anlage ist an das vorhandene Stromnetz gekoppelt und kann bei einem Stromausfall im öffentlichen Netz keinen Strom erzeugen.

Für die Erreichung maximaler Unabhängigkeit benötigt man eine inselfähige Netzverbundanlage, welche zwar prinzipiell mit dem Stromnetz verbunden ist, jedoch auch bei Ausfall des öffentlichen Netzes Strom im eigenen Haus produzieren und zur Verfügung stellen kann. Wesentlich dafür sind ein inselfähiger Wechselrichter sowie ein Batteriespeicher.

Volleinspeisung und Überschusseinspeisung

Auch die Art der Förderung der Photovoltaikanlage hat einen entscheidenden Einfluss auf die elektrische Einbindung der Anlage in das eigene Hausnetz. Bei der Tarifförderung ist der geförderte Tarif höher als der aktuelle Strompreis. Aus wirtschaftlichen Gründen wird der gesamte erzeugte Strom ins öffentliche Netz eingespeist, man ist Volleinspeiser. Die Stromrechnung bleibt in der selben Höhe wie bisher.

Bei Überschussanlagen ist der Tarif für den Verkauf niedriger als der aktuelle Strompreis. Deshalb versucht man hier den Strom selbst zu verbrauchen. Dies betrifft die Ankaufsförderung oder Direktförderung allgemein, jedoch ebenso derzeit tarifgeförderte Anlagen nach Ende des Fördertarifes sowie möglicherweise auch Tarifanlagen bei Gebäuden mit sehr geringem Verbrauch. Dementsprechend reduziert sich die Stromrechnung in diesen Fällen um den Eigenverbrauch.