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PV & Recht

Bewilligungsverfahren

Bei der Art des Bewilligungs- bzw. Genehmigungsverfahrens kommt es auf die Größe der PV-Anlage bzw. ihren Standort an.

Möglichkeiten der Bewilligungsverfahren

  • bis 50 kW → Anzeige bei der Baubehörde
  • über 50 kW → Genehmigung nach dem NÖ ElWG 2005
    - bis 500 kW: vereinfachtes Verfahren
    - über 500 kW: ordentliches Verfahren
  • Freiflächenanlagen außerhalb des Ortsgebietes → zusätzlich naturschutzrechtliche Bewilligung
  • über 50 kW im Grünland → Flächenwidmung „Grünland-Phtotovoltaikanlage“
  • Anlage bei Gewerbebetrieb:
    - Ausschließlich Versorgung des eigenen Betriebes → GewO
    - Überschusseinspeisung → Abklärung durch Gewerbebehörde

Bauanzeige - Baubewilligung

PV-Anlagen mit einer Engpassleistung bis 50 kW bzw. jene Anlagen, welche dem Betriebsanlagenrecht (Gewerbeordnung) unterliegen, sind mindestens 8 Wochen vor Beginn der Umsetzung der Baubehörde (Bürgermeister) anzuzeigen.
Sollte die Prüfung der Baubehörde ergeben, dass möglicherweise die Standsicherheit tragender Bauteile oder der Brandschutz beeinträchtigt werden könnte oder Nachbarschaftsrechte verletzt werden könnten, so ist eine Baubewilligung von der Baubehörde für die Abänderung des Bauwerks zu erwirken.

Genehmigung

Widerspricht die angezeigte PV-Anlage den Bestimmungen der NÖ Bauordnung oder einer Durchführungsverordnung, hat die Baubehörde das Vorhaben innerhalb von 8 Wochen mit Bescheid zu untersagen. Andernfalls gilt die Anlage als genehmigt. Das Recht zur Ausführung erlischt, wenn nicht binnen 2 Jahren mit der Umsetzung begonnen wird.

Vertiefende Informationen finden Sie im NÖ Photovoltaik-Leitfaden.

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Photovoltaik-Leitfaden

Photovoltaik-Leitfaden Kurzversion