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PV & Wirtschaftlichkeit

Förderungen

Für Photovoltaik kann es Tarifförderungen oder Direktförderungen von Bund, Land oder Gemeinden geben. Erledigen Sie alle vorbereitenden Schritte, um beim Start einer Förderaktion zeitgerecht einreichen zu können.

Einen Überblick zu den bestehenden Förderungen bekommen Sie beim Bundesverband Photovoltaic Austria oder auch über den NÖ Förderkompass.

Tarifförderung

Die Grundlage für die Tarifförderung ist das Ökostromgesetz. Die tatsächliche Höhe wird durch die Ökostrom-Einspeiseverordnung geregelt. Die Abwicklung geschieht über die OeMAG. Der Tarif für Anlagen an/auf einem Gebäude mit Förderzusage im Jahr 2017 beträgt 7,91 Cent/kWh, zusätzlich erhält man einen Investitionszuschuss von 40 % bzw. max. 375 Euro pro kWp. Dies gilt für Anlagengrößen von 5 bis 200 kWp auf die Dauer von 13 Jahren. Für Freiflächenanlagen oder Anlagen über 200 kWp Größe gibt es keine Förderung. Das gesamte Fördervolumen für PV beträgt 8 Mio. Euro pro Jahr.

Es ist möglich – und meist auch sinnvoll – die PV-Anlage als Überschussanlage auszuführen. Der Strom wird somit prioritär selbst verbraucht, was im typischen Privathaushalt einer Ersparnis von ca. 18 bis 20 Cent/kWh entspricht. Nur der Überschuss wird an die OeMAG verkauft, wofür man bei Neuanträgen und Förderzusagen ab 2017 eben 7,91 Cent/kWh vergütet bekommt.

Direktförderung

Über den Klima- und Energiefonds gibt es bis 30. November 2017 eine Investitionsförderung. Die förderfähige Anlagengröße ist auf 5 kWp beschränkt, es kann aber größer gebaut werden (ungefördert). Anspruchsberechtigt sind sowohl natürliche als auch juristische Personen. Die Förderhöhe beträgt 275,- Euro/kWp für freistehende Anlagen und Aufdachanlagen bzw. 375,- Euro/kWp für gebäudeintegrierte Anlagen (GIPV).

Bei Gemeinschaftsanlagen können bis zu 30 kWp gefördert werden. Dazu muss die PV-Anlage von zumindest 2 Wohn- oder Geschäftseinheiten genutzt werden (keine technische Trennung nötig) und es sind pro Antrag (= pro Wohn- und/oder Geschäftseinheit) wiederum maximal 5 kWp förderfähig. Die Förderhöhe beträgt in dem Fall 200,- Euro/kWp für freistehende Anlagen und Aufdachanlagen bzw. 300,- Euro/kWp für gebäudeintegrierte Anlagen (GIPV).

In allen Fällen gilt eine Obergrenze von 35 % der anerkennbaren Investionskosten, insgesamt steht ein Förderbudget von 8 Mio. Euro zur Verfügung.

Für land- und forstwirtschafltiche Betriebe steht bis 5 kWp die oben beschriebene Regelförderung zur Verfügung, bei Anlagen über 5 kWp bis 50 kWp gilt die Förderaktion "PV-Anlagen in der Land- und Forstwirtschaft" des Klima- und Energiefonds. Die Förderhöhe beträgt 275,- Euro/kWp für freistehende Anlagen und Aufdachanlagen bzw. 375,- Euro/kWp für gebäudeintegrierte Anlagen (GIPV). Das gesamte Förderbudget beträgt 5,95 Mio. Euro und steht bis längstens 15. November 2017 zur Verfügung.

Wohnbauförderung

Wenn im Zuge des Neubaus oder der Sanierung eines Eigenheims eine PV-Anlage errichtet wird, so gibt es dafür ebenfalls eine Aufstockung der Wohnbauförderung. Details zur Förderung erhalten Sie auf der Website des Landes NÖ.

Förderungen von Gemeinden

Viele Gemeinden gewähren ebenfalls eine zusätzliche Förderung für die Errichtung einer Photovoltaikanlage. Fragen Sie am Gemeindeamt nach.

Förderungen für Gemeinden

Abgesehen von der Tarifförderung, welche Gemeinden, Privaten und Unternehmen gleichermaßen zusteht, gibt es viele spezielle Förderungen für Gemeinden. Nutzen Sie die Förderberatung der eNu bzw. den Förderratgeber Energie & Klima.