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PV - Hintergrundinfo

Funktionsweise

Photonen regen einen Elektronenfluss an. In den Photovoltaikmodulen wird Gleichstrom erzeugt. Dazu ist kein direkter Sonnenschein nötig, Photovoltaik funktioniert bei Helligkeit.

Photonen

Lichtteilchen, die so genannten Photonen, bewirken in Solarmodulen einen gerichteten Elektronenstrom vom Minuspol zum Pluspol. Der Strom wird über Silberkontakte (meist an der Frontseite) abgenommen.

Gleichstrom - Wechselstrom

Durch die Solarzellen bzw. Photovoltaik-Module wird Gleichstrom erzeugt. Für manche Anwendungen wäre dieser direkt nutzbar, im Regelfall erfolgt jedoch über den Wechselrichter eine komplette Umwandlung in netzkonformen Wechselstrom.

Strom bei Sonne, Wolken und Schatten

Strom entsteht bei jedem Tageslicht: So werden im Verhältnis zu klarem Himmel auch bei stark bewölktem Himmel immerhin noch 10-20 % der Leistung erreicht. Einen entscheidenden Einfluss auf den Ertrag hat die (teilweise) Verschattung der PV-Module, welche es nach Möglichkeit zu vermeiden gilt.

Richtwerte zum Stromertrag

In NÖ stehen ca. 1.050-1.150 kWh/m2a an solarer Globalstrahlung zur Verfügung. Die marktüblichen Module bestehen aus kristallinem Silizium mit einem Wirkungsgrad von etwas über 15 %. Daraus resultiert ein Flächenbedarf von 6-8 m2 Modulfläche für die Leistung von 1 kWp. Andere Modul-Materialien bzw. Wirkungsgrade äußern sich in erster Linie nur in einem unterschiedlichen Flächenbedarf um die gleiche Energiemenge zu erzeugen, es handelt sich dabei um kein Qualitätskriterium. Man kann davon ausgehen, dass mit einer durchschnittlich guten Anlage im Mittel ca. 1.000 kWh/kWp an Jahresertrag erzeugt werden. In NÖ scheint genug Sonne für eine sinnvolle Photovoltaik-Nutzung.