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PV & Technik

PV-Module

Zumeist werden poly- und monokristalline Zellen eingesetzt. Es kommen auch Dünnschichtzellen zur Anwendung. Der Wirkungsgrad definiert den Flächenverbrauch.

Zelltypen

Die vorherrschenden Zelltypen bei den Photovoltaik-Modulen bestehen aus poly- und monokristallinem Silizium, Dünnschichtzellen spielen derzeit eine Nebenrolle. Die Modulwirkungsgrade liegen tendenziell bei den monokristallinen Zellen höher als bei polykristallinen und erreichen heute bereits über 20 %, die Dünnschicht liegt zumeist um den Faktor 2-3 darunter. Der Wirkungsgrad äußert sich jedoch in erster Linie im Flächenverbrauch – hoher Wirkungsgrad bedeutet geringeren Flächenbedarf. Die Kosten für die erzeugte kWh sind in einem vergleichbaren Bereich.

Transparentmodule

Transparentmodule lassen einen Teil des Sonnenlichtes durch und können perfekt für Vordächer bei Terrassen oder bei Carports einsetzt werden. Auch eine Anwendung bei Fenster-Isolierverglasungen ist möglich. Die typische dunkle Zellenfarbe (blau bis schwarz) könnte auch in anderen Farben bewerkstelligt werden – z.B. für Werbezwecke. Die Kosten für Transparentmodule sind höher als für Standardprodukte, können sich jedoch aufgrund des Mehrfachnutzens trotzdem „auszahlen“.

Leistung

Die Leistung eines Photovoltaik-Moduls wird in kWp als Spitzenleistung bei Standard-Testbedingungen (STC) angegeben. Diese wird bei einer rechtwinkeligen Einstrahlung von 1.000 W/m2 und 25 °C Zellentemperatur sowie einem Air mass von 1,5 (Bedingungen für Mitteleuropa) gemessen. Diese Maximalleistung wird im Regelfall nur an wenigen Stunden/Tagen im Jahr erreicht, das Stromnetz muss jedoch dafür ausgelegt sein! Der tatsächlichen Realität näher kommt die Prüfung unter Nominalbedingungen (NOCT – z.B. 47 °C und 800 W/m2), diese sind zum Teil ebenso angegeben.