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PV & Technik

Montagevarianten

Eine gebäudeintegrierte Montage am/im Hausdach bzw. der Fassade ist zu bevorzugen. Sollte es keine passende Fläche am Gebäude geben, kann man auch eine aufgeständerte oder nachgeführte Photovoltaik-Anlage errichten.

PV-Anlagen können optimal in der bestehenden Gebäudestruktur eingebunden werden – im Regelfall stehen ausreichend Dachflächen zur Verfügung. Für die Installation von 1 kWp benötigt man ca. 6–8 m2 Fläche und erzeugt mit einer durchschnittlich guten Anlage ca. 1.000 kWh/Jahr.

Neigung und Ausrichtung

Bei einem Neigungswinkel zwischen 10 und 50° sowie einer Ausrichtung zwischen Südost und Südwest erreicht man mindestens 90 % des Maximalertrages. Je nach eigenem Stromverbrauchsprofil kann jedoch eine Aufteilung einer reinen südorientierten Photovoltaikanlage auf die Ost- und Westdachfläche sogar mehr Sinn machen. Die absolute Mittagsspitze der Erzeugung fällt weg, meist kann diese ohnehin nicht zur Gänze selbst verbraucht werden und verursacht außerdem noch eine Belastung für das Stromnetz.

Aufdach-, Indach- oder freistehende PV-Anlage

Die Montage der Module geschieht im Regelfall als Aufdachanlage mit einem Abstand von ca. 15 cm zu der bestehenden Dachdeckung. Der Abstand dient zur Kühlung der Module und erhöht die Leistungsfähigkeit.

Indachanlagen, welche die eigentliche Dachhaut ersetzen, können gut bei Vordächern eingesetzt werden. Bei der Verwendung von lichtdurchlässigen Materialien, können diese Modulen auch gut als Sonnenschutz fungieren.

Eine Aufständerung der Module ist für Flachdächer passend. Am Boden aufgeständerte oder dem Sonnenstand nachgeführte Module verbrauchen immer zusätzliche Fläche im Vergleich zu Gebäudeanlagen. Nachgeführte Anlagen sind aufwändiger in der Technik, kosten mehr, bringen dafür etwa 25–30 % mehr Stromertrag.