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Smart Region Stadt-Umland Süd

Drei Partnergemeinden, zwei Entwicklungsgebiete, eine Region: Im Projekt „Smart Region Stadt-Umland-Süd“ erarbeiteten Baden, Mödling und Wiener Neudorf gemeinsam mit einem ExpertInnen-Team eine Vision, eine Roadmap, ein Maßnahmenpaket für einen 5-Jahres-Aktionsplan sowie Konzepte für Demovorhaben für die smarte Weiterentwicklung der jeweiligen Gemeinden und der Region.

Grafik Klimafonds
© Michael Paukner

Das südliche Wiener Umland ist seit Jahrzehnten von einer Suburbanisierung geprägt, städtische Bevölkerung und Funktionen aus der Kernstadt wandern in das Umland ab, vorhandene Strukturen wurden großräumig überformt. Entsprechend den Prognosen der Statistik Austria wird sich diese Entwicklung auch in Zukunft fortsetzen. Die als Projektpartner beteiligten Gemeinden Baden, Mödling und Wr. Neudorf bilden Zentren in einer der bedeutendsten Entwicklungsachse von Wien und Umland, die durch hohe wirtschaftliche Dynamik und komplexe Pendelbeziehungen zwischen Großstadt und umliegenden Gemeinden, aber auch zwischen den Zentren untereinander gekennzeichnet ist. Die Herausforderungen in den Bereichen Mobilität, Raum, Energie und Gebäude sind daher gerade in dieser Region enorm.

Darüber hinaus wurden in den Städten Baden und Mödling brach liegende Areale identifiziert, die ein hohes Potenzial in Hinblick auf eine den Smart-City-Zielsetzungen entsprechende Stadterweiterung darstellen. In Baden handelt es sich um das rund 40 ha große Areal der ehemaligen Martinek-Kaserne, das mit einem kleinen Teil auch auf dem Gemeindegebiet von Sooß liegt. Das in Mödling ausgewählte Entwicklungsareal ist das rund 5 ha große Gebiet der ehemaligen Gendarmerie-Zentralschule und befindet sich direkt gegenüber der HTL Mödling. Aufgrund der Größe bzw. Bedeutung der Areale haben jegliche Smart-City-Umsetzungen in diesen Bereichen auch extrem hohe regionale Relevanz. Die Gebiete stellen Hotspots bei der Weiterentwicklung der gesamten Region des südlichen Wiener Stadt-Umlands hin zu einer Smart Region dar.

Angesichts dieser Ausgangslage verfolgte das Projekt SReg das Ziel, eine Basis für zukünftige Smart-City-Entwicklungen in der Region Stadt-Umland Süd zu schaffen sowie Hürden für die Umsetzung von Demonstrationsvorhaben zu beseitigen. Das Projekt soll längerfristig zum Ausbau von erneuerbaren Energien, zur Reduktion von Treibhausgasen, zur Forcierung nachhaltiger Mobilität, zur Erhöhung der Energieeffizienz und zur Senkung des Energieverbrauchs in der Region beitragen.

In der Projektbearbeitung kam eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden zur Anwendung, wie beispielsweise Literatur- und Internetrecherchen, Modellrechnungen, Workshops, Exkursionen, SWOT-Analysen etc. Bei allen Arbeitsschritten wurde großer Wert auf die intensive Einbeziehung aller relevanten Stakeholder gelegt; Insgesamt waren ca. 115 Personen in verschiedenen Rollen im Projekt beteiligt. Besonders hervorzuheben ist die gute und konstruktive Arbeit mit den Gemeinde-Stakeholdern auf Ebene der Fachabteilungen genauso wie auf politischer Ebene sowie die Involvierung zahlreicher externen ExpertInnen, die das Projekt mit ihrer Fachexpertise unterstützten und die Vernetzung mit anderen, relevanten Initiativen ermöglichten, wodurch Synergiepotenziale genutzt werden konnten.

Projektwebsite: www.umweltgemeinde.at/smart-region

Projektstatus: abgeschlossen

Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen:

  • Technische Universität Wien, Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe
  • Energiepark Bruck/Leitha
  • Stadtgemeinde Baden
  • Stadtgemeinde Mödling
  • Marktgemeinde Wiener Neudorf

Projektleitung:

DIin Susanne Supper
susanne.supper(at)enu.at
Tel: +43 (0)2236 86 06 64
www.enu.at

Publizierbarer Endbericht

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