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Richtig abschalten im Urlaub

Ein Urlaub außerhalb der eigenen vier Wände und trotzdem läuft der Stromzähler? Die Urlaubszeit ist eine gute Gelegenheit Stromfresser unter die Lupe zu nehmen.

Schild auf Blumenwiese "Ich bin offline"
© Sandra Knopp - Fotolia.com

Urlaubszeit, niemand zu Hause. Trotzdem ist die elektrische Zahnbürste am Morgen voll aufgeladen, der Fernseher wartet im Standby-Betrieb und der Kühlschrank läuft auf Hochtouren. Das kostet unnötig viel Strom. Dabei kann der Verbrauch im Urlaub ganz einfach gesenkt werden:

Tipp 1: Geräte vom Netz trennen

Trennen Sie vor dem Urlaub vor allem Geräte mit Standby-Leuchten oder eingebauten Uhren vom Netz. Das spart Energie und schützt die Geräte vor Blitzschlag. Wenn Sie über einen Warmwasserspeicher verfügen, der automatisch auf Temperatur gehalten wird, schalten Sie ihn am besten ab. Auch Zirkulations-, Umwälz- oder andere Pumpen, müssen nicht laufen, wenn sie nicht gebraucht werden.

Tipp 2: Zeitschaltuhren verwenden

Für Geräte, die auch während des Urlaubes gebraucht werden, empfiehlt die eNu Zeitschaltuhren, z.B. für den Betrieb von Aquarien oder wenn es um die Beleuchtung zum Schutz vor Einbrechern geht. LED-Leuchten helfen zusätzlich, den Stromverbrauch zu senken. Auch die Gartenbeleuchtung kann ausgeschaltet werden, sofern sie nicht der Sicherheit dient.

Tipp 3: Räume kühl halten

Lüftungsgeräte ausschalten! Schließen Sie stattdessen die Jalousien, damit die Wärme nicht so leicht in die Räume gelangt.

Tipp 4: Ein Blick auf den Stromzähler bringt´s

Ob wirklich alle Stromverbraucher beseitigt sind, zeigt ein Blick auf den Stromzähler: Wenn er nicht mehr läuft, wurde der Stromverbrauch erfolgreich auf Null gesetzt. Wenn er doch noch läuft, gibt es noch Optimierungsmöglichkeiten. Notieren Sie sich am besten den Zählerstand vor und nach dem Urlaub.

Tipp 5: Kühlschrank und Tiefkühlgerät abtauen

Vor einem längeren Urlaub ist es sinnvoll, Kühlschrank und Tiefkühlgerät abzutauen. Ist das nicht möglich, achten Sie zumindest auf die optimale Temperatur – zwischen fünf und sieben Grad im Kühlschrank und bei minus 18 Grad im Tiefkühlfach. Wichtig ist auch, dass die Dichtungen des Kühlschranks in gutem Zustand sind. Starke Eisbildung ist ein Zeichen für schlechte Dichtung.

Wohin mit den Lebensmitteln?

Kaufen Sie vor dem Urlaub nur mehr das Nötigste ein und brauchen Sie alle Lebensmittel auf, die während des Urlaubs verderben könnten.

Von übriggebliebenen Lebensmitteln können Sie Gerichte vorkochen und einfrieren. So haben Sie nach der Rückkehr aus dem Urlaub bereits eine Mahlzeit im Gefrierschrank. Wenn Sie sich im Urlaub selbst versorgen, können Sie Ihre vorgekochten Lieblingsspeisen auch im Kühlbehälter mitnehmen.

Aus trockenem Brot lassen sich Semmelbrösel oder Semmelwürfel machen. Aus Butterresten wird ganz einfach feine Kräuterbutter, die ebenfalls tiefgefroren auf das nächste Grillfest wartet.

Reifes Obst und Gemüse aus dem eignen Garten sollte vor dem Urlaub verarbeitet und eingekocht werden. Während des Urlaubs Freunde und Nachbarn bitten, reifes Obst und Gemüse zu ernten.

Weiterführende Informationen

www.energieberatung-noe.at
www.strom-spar-familie.at

 

Letzte Aktualisierung: 28.10.2015