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Windkraft & Mensch

Schattenwurf

Windräder erzeugen bei Wind und Sonne bewegte Schatten, die als störend empfunden werden können. Bei der Genehmigung müssen daher Schwellenwerte eingehalten werden.

Als Schattenwurf von Windenergieanlagen wird der von Rotor und Turm erzeugte Schatten während direkten Sonnenscheins bezeichnet. Als unangenehm kann der durch die Bewegung der Rotoren von Windrädern hervorgerufene bewegte Schatten empfunden werden.

Die Schattenlänge, die ein Windrad wirft, ist abhängig von der Höhe des Sonnenstandes, von der Position des Windrades, von der Gesamthöhe der Anlage sowie vom Gelände. Lange Schatten treten morgens und abends auf. Ein 200 Meter hohes Windrad auf einer horizontalen Fläche kann morgens und abends einen Schatten von bis zu 1.400 Metern werfen. Mit größerem Abstand vom Windrad wird der Schatten schwächer.

Bei der Genehmigung von Windkraftanlagen muss belegt werden, dass der Schatten des Windrades etwaige umliegende Wohngebiete nur minimal überstreicht. Als Schwellenwert gilt hierbei eine Beeinträchtigung durch Schattenwurf von maximal 30 Minuten pro Tag bzw. 30 Stunden pro Jahr.