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Kühle Räume im Sommer

Damit Ihre Wohnung diesen Sommer nicht zur Hitzefalle wird, haben wir die besten Tipps für Sie zusammengestellt - für ein angenehmes Raumklima und einen guten Schlaf.

Fenster mit Außenjalousie
© eNu

In den letzten Tagen zeigte uns die Sonne bereits ihre Kraft. Sie bringt uns lange Tage, warme Abende und jede Menge Badespaß. Aber auch heuer werden viele unter den sommerlichen Temperaturen leiden, vor allem in den eigenen vier Wänden. Unbeschattete Verglasungen werden zu Hitzefallen, der Wohnraum wird zum Treibhaus, kurz: Der Wohnkomfort sinkt. Damit das nicht passiert, gibt die eNu Tipps, wie Sie Ihr Heim kühl durch den Sommer bringen.

Glasflächen richtig planen und verschatten

Die Ausrichtung der Fensterflächen hat großen Einfluss auf die Raumtemperatur! Süd-Ost und Süd-West orientierte Glasflächen fangen die Sommersonne besonders gut ein und um die Innenräume kühl zu halten, hilft hier nur konsequente Verschattung. Dabei gilt: Eine außenliegende Verschattung bringt mehr als eine innen liegende. Während ein Vorhang oder eine Innenjalousie nur ein Viertel der Sonnenenergie abhält, blockt eine Außenjalousie drei Viertel der Sonnenstrahlen ab.

Fenster erst nachts öffnen

Neben den Sonnenstrahlen muss auch die warme Luft draußen gehalten werden. Dies ist am effektivsten, wenn Sie die Fenster tagsüber geschlossen halten und erst lüften, wenn die Außentemperatur unter der Raumtemperatur liegt. Erst in der Nacht sollte wieder ordentlich durchgelüftet werden, die kühlere Nachtluft transportiert die Wärme wieder nach außen.

Speichermasse hilft

Massive Bauteile, wie zum Beispiel Beton, Estriche und gemauerte Wände puffern Temperaturspitzen ab und stabilisieren die Innenraumtemperaturen. Je schwerer die innen liegenden Baustoffe sind, desto langsamer steigt die Innentemperatur bei längeren Hitzeperioden. Gut geplant wird die notwendige Speichermasse sowohl im Massivbau, als auch im Leichtbau erreicht. Prinzipiell gilt: Materialien mit guten Wärmedämmeigenschaften haben wenig Speichermasse und umgekehrt.

Wärmedämmung hält auch die Wärme draußen

Wärmedämmung schützt den Innenraum im Winter und im Sommer! Sie hält die Sommerhitze draußen und die Speichermasse im Inneren bleibt kühl. Speziell bei hitzegefährdeten Konstruktionen wie Dachschrägen und Flachdächern ist die Wärmedämmung ein Schutzschild gegen die Hitze.

Klimaanlagen: Vorsicht vor Lockangeboten

Falls es aufgrund der baulichen Gegebenheiten doch nicht ohne Klimaanlage geht, raten wir von Geräten ohne direkte Schlauchverbindung zur Außenluft auf jeden Fall ab. Da die warme Luft nicht abtransportiert wird, verbrauchen solche Geräte viel Strom ohne effektiv zu kühlen. Wirklich effizient sind allerdings nur Split-Geräte mit Innen- und Außenteil. Der Stromverbrauch ist trotzdem hoch, vor dem Kauf sollte man sich über die effizientesten Geräte auf www.topprodukte.at informieren.

Bauen nach Norm

Sommerliche Überwärmung kann auch berechnet werden: Beim Neubau sollten Sie daher auf jeden Fall von Ihrem Planer/ Ihrer Planerin eine Berechnung nach ÖNORM B 8110 T.3 verlangen.
 

Weiterführende Informationen
 

Download

Ratgeber 10: Sommerliche Überwärmung

Persönliche Beratung

erhalten Sie an der Energieberatungs-Hotline der Energie- und Umweltagentur NÖ,
Tel. 02742 221 44, office@energieberatung-noe.at, www.energieberatung-noe.at

Letzte Aktualisierung: 09.09.2014