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Atomkraft & Wirtschaftlichkeit

Subventionen

Aufgrund der fehlenden Wirtschaftlichkeit sind Atomkraftwerke nur bei öffentlicher Förderung betreibbar.

Für das geplante Atomkraftwerk von Hinkley Point plant die britische Regierung für jede Kilowattstunde Atomstrom eine garantierte Vergütung von umgerechnet knapp 11 Cent zu zahlen, plus Inflationsausgleich für 35 Jahre. Diese garantierte Vergütung ist rund dreimal so hoch wie der Marktpreis.

Das Forum für ökologische soziale Marktwirtschaft in Deutschland hat eine Berechnung über die Subventionshöhe der unterschiedlichen Energieträger je Kilowattsunde erstellt.

Als Subventionsarten gelten Finanzhilfen (z.B. Forschungsausgaben), Steuervergünstigungen (z.B. Unterschiedliche Energiebesteuerung), externe Kosten (z.B. Emission von Klimagasen und Schadstoffen) und Regelungen mit Subventionswirkungen (z.B. Einspeisevergütung).

Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass in Deutschland im Zeitraum 1970-2014 Atomstrom mit 186 Milliarden Euro bzw. 4,8 Cent/kWh gefördert wurde.

Erneuerbare Energien erhielten im selben Zeitraum 85 Milliarden Euro an Förderungen. Dies entspricht einem spezifischen Förderwert von 10,3 Cent/kWh.

Die Vollkosten einer Kilowattstunde Wind betrugen 2014 zwischen 5,1-8,7 Cent, Strom aus PV-Anlagen 10,4-17,1 Cent/kWh und Strom aus Atomkraftwerken 18,5-49,8 Cent/kWh.