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Atomkraft & Natur

Uranminen

Das für den Betrieb der Atomkraftwerke notwendige Uran kann durch Tiefbau, Tagebau oder Lösungsbergbau gewonnen werden.

Die Methode der Erzgewinnung hängt von der Beschaffenheit des Erzkörpers, Erzgehalt, Tiefe, Tektonik und Art des Nebengesteins ab.

Derzeit wird der Großteil des Urans im Tiefbau gewonnen. Es werden Abbautiefen über 2.000 Meter erreicht.

Der Lösungsbergbau ist die kostengünstigste Methode der Urangewinnung. Das Uranerz wird mittels Bohrungen und einer eingeleiteten Flüssigkeit, meist verdünnte Schwefelsäure, gewonnen. Das Uran reichert sich in der Flüssigkeit an. Der Lösungsbergbau erfordert einerseits durchlässiges, uranhaltiges Gestein welches von undurchlässigem Gestein begrenzt wird.

Oberflächennahe Uranerze werden meist im Tagebau gewonnen. Es fallen große Menge ungenütztes Gestein an. Tagebaustätten können bis zu 1.000 Meter tief sein und einige Kilometer Durchmesser erreichen.

Das im Erz vorhandene Uran wird durch physikalische und chemische Verfahren vom übrigen Gestein getrennt. Die Rückstände der Uranaufbereitung müssen in speziellen Becken langfristig sicher gelagert werden.