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VCÖ-Mobilitätspreis NÖ für „gehen geht“

Die eNu wurde für ein Projekt ausgezeichnet, das mehr Bewegung und Sicherheit in den Alltag von Kindern bringt.

Mag. Christian Gratzer (Sprecher des VCÖ), Christa Ruspeckhofer (Mitglied der Geschäftsleitung der Energie- und Umweltagentur NÖ), Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Dipl.-Päd.in DIin Daniela Capano (Projektleiterin „gehen geht̶
© Ch. Penz

"Mobilität und Transport 2025+" war dieses Jahr das Motto des VCÖ-Mobilitätspreis NÖ. Bei Niederösterreichs größtem Wettbewerb für nachhaltige Mobilität waren Projekte gesucht, die schon heute zeigen, wie zukünftige Mobilität ausschauen kann. Laut VCÖ geht der Trend hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Gehen und Radfahren. Die Energie- und Umweltagentur NÖ wurde für das Projekt "gehen geht" ausgezeichnet.

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 12. September 2013 in St. Pölten haben der Verkehrsclub Österreich, Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und ÖBB-Postbus drei vorbildhafte Mobilitätsprojekte aus Niederösterreich mit dem VCÖ-Mobilitätspreis NÖ ausgezeichnet. Unter den GewinnerInnen ist auch das Projekt „gehen geht“!

Mehr als 1.650 Kinder haben bereits teilgenommen

Im Projekt „gehen geht“ üben Kinder im letzten Kindergartenjahr, den künftigen Schulweg zu Fuß zurückzulegen. Seit Beginn im Jahr 2006 haben bereits mehr als 1.650 Kinder an dem Projekt teilgenommen. „Das Mobilitätsverhalten als Kind beeinflusst wesentlich das spätere Mobilitätsverhalten. Der Schulweg ist ideal, damit die Kinder zu ihrer täglichen gesunden Portion Bewegung kommen. Und sie lernen am Schulweg das richtige Verhalten im Straßenverkehr“, lobte der VCÖ das Projekt.

In diesem Projekt arbeiten alle Beteiligten zusammen

Mit Bewegungsworkshops, Verkehrserziehung und kindgerechten Informationen zum Thema Mobilität und Klimaschutz werden die Kinder zum „In-die-Schule-Gehen“ motiviert. Bei den Elternabenden informieren sich die Angehörigen, KindergartenpädagogInnen und GemeindevertreterInnen über ökologisches und verkehrssicheres Verhalten im Straßenverkehr und diskutieren Gefahrenpotentiale und Lösungsvorschläge in ihren Gemeinden. Somit ergibt sich eine Vervielfachung der Projektziele in unterschiedlichen Bevölkerungs- und Altersgruppen.

Bereits im Juni 2007 erhielt „gehen geht“ den UNESCO Preis für „vorbildliche UN Dekadenprojekte“ im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und 2011 den Energy Globe NÖ in der Kategorie „Jugend“.

Weiterführende Informationen

Vortrag: "gehen geht" - Zu Fuß in die Schule