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Auswirkungen & Anpassung

Wasserwirtschaft

Der Klimawandel könnte den Wasserhaushalt verändern, sowohl die Wassermenge als auch die Wasserqualität betreffend.

Mögliche Auswirkungen des Klimawandels

  • Verringerte Wassermengen im Sommer (Ausnahme Gletscherabfluss) bei erhöhtem Wasserbedarf aufgrund zunehmender Temperaturen
  • Verstärkte Schadstoffwirkungen durch erhöhte Temperaturen bzw. verminderte Grundwasserbildung
  • Zunehmende Starkniederschläge
  • Veränderungen bei der Neubildung von Grundwasser
  • Zeitliche und größenmäßige Veränderungen der Pegel von Fließgewässern
  • Verlagerung des Hochwasserrisikos in den Winter und Frühling. Erhöhte regionale Hochwassergefährdung an vielen Flüssen durch kleinräumige Starkniederschlagsereignisse
  • Mögliche Betriebseinschränkungen von Wasserkraftwerken durch Hoch- oder Niedrigwasser sowie verstärkte Geschiebeführung und Sedimentationsprozesse
  • Anstieg der Wassertemperatur mit Auswirkungen auf die Gewässerbiozönosen, insbesondere die Fischökologie
  • Einengung der Lebensräume für kälteliebende Fischarten
  • Veränderungen in der Gewässervegetation durch höhere Temperaturen
  • Zunahme der Verdunstung und Niederschlagsvariabilität im Sommer führen zu weniger pflanzenverfügbarem Bodenwasser
  • Reduktion der Quellschüttungen (Ergiebigkeit) von oberflächennahen Quellen
  • Verstärkte Austrocknung von Feuchtgebieten und Mooren

Ziele der Anpassung

  • Schutz vor Hochwasserereignissen durch Hochwasserschutzmaßnahmen und Vorgaben in Raumordnung bzw. Bebauungsplan
  • Versorgungssicherheit für Trink- und Nutzwasser und ausreichende Wasserqualität

Weitere Aspekte der Klimawandelanpassung