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Der Umwelt zuliebe: Weihnachten bewusst feiern

Rund um die Weihnachtsfeiertage wird auf die Umwelt oft wenig Rücksicht genommen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die Festtage nachhaltig und mit gutem Gewissen gestalten können.

Weihnachtsdekoration
© SG- design - Fotolia.com

Das Weihnachtsessen

Feiern mit der Familie und Freunden steht zu Weihnachten im Vordergrund. Dazu gehört auch ein feines Essen. Aber müssen sich wirklich buchstäblich die Tische biegen? Lieber bereits beim Einkaufen genau überlegen, welche Mengen tatsächlich verbraucht werden. Biologische, fair gehandelte und abfallarme Produkte sind ökologischer und auch frischer und geschmacksintensiver als importierte Lebensmittel.

In Österreich zählt Fisch neben Gans und Würsteln zu den beliebtesten Weihnachtsgerichten. Hier empfehlen wir Ihnen, sich für heimische Süßwasserfische, nach Möglichkeit aus biologischer Teichwirtschaft, zu entscheiden. Viele Meeresfische sind bereits gefährdet und verursachen durch den Transport einen hohen Anteil an CO2-Emissionen.

Weihnachtsduft liegt in der Luft?

Gerade zur Weihnachtszeit werden Düfte gerne eingesetzt, um eine wohlige Atmosphäre zu zaubern. Dabei ist vielen gar nicht bewusst, dass Düfte die Raumluft belasten und sich mit dem Eintrag künstlicher Duftstoffe die Qualität der Innenraumluft massiv verschlechtert. Immer mehr Menschen reagieren empfindlich auf Duftstoffe, mittlerweile gehören sie sogar zu den zweithäufigsten Auslösern einer Kontaktallergie. Damit der Weihnachtsduft nicht die Atemluft nimmt, lieber auf frisches Tannenreisig zurückgreifen.

Das Richtige unterm Baum

Ein gutes Spielzeug ist robust, lässt sich reparieren, ist vielseitig, lange einsetzbar und fördert die Kreativität des Kindes. Aus gesundheitlicher und ökologischer Sicht haben nicht lackierte Vollholzprodukte die Nase vorne. Sie sind frei von Schadstoffen und halten ein Leben lang. Wer batteriebetriebenes Spielzeug schenkt, sollte zumindest an aufladbare Batterien denken.

Es werde Licht

Weihnachtsbeleuchtung ist schön anzusehen, verursacht aber pro Jahr ca. 8 Millionen Euro an Stromkosten. Das entspricht einem Jahresverbrauch von ca. 8.000 bis 10.000 Haushalten. Wer nicht auf das Lichterfest verzichten möchte, sollte zumindest auf bessere Technologie zurückgreifen um Energie zu sparen. Außerdem empfiehlt sich eine Zeitschaltuhr, welche die Einschaltdauer gezielt regelt. Generell gilt: Bei den Lämpchen ist ein gezielter Einsatz sinnvoll. Weniger Lämpchen bedeuten weniger Verbrauch.

Christbaumkerzen gibt es mittlerweile mit LEDs. Zehn Kerzen sind ab ca. 60 Euro erhältlich. Wichtig ist, beim Kauf auf die Lichtfarbe zu achten. Es empfiehlt sich außerdem, Ersatzkerzen mitzukaufen, da das Produkt vielleicht im nächsten Jahr nicht mehr in derselben Form erhältlich ist, und an aufladbare Batterien zu denken. Die wenigste Energie verbrauchen echte Kerzen, sie sorgen auch für romantische Stimmung.

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