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Wespen - Nur keine Panik!

In den nächsten Tagen beginnt wieder die Wespensaison. Auf der Suche nach Nahrung machen sie sich über unser Mittagessen her. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die lästigen Insekten auf Abstand halten.

Wespen auf Obstkuchen
© Ingo Bartussek - Fotolia.com

Sind uns die Tiere bisher nicht aufgefallen, weil sie im Garten Insekten für die Jungen im Wespenstock erjagten, glauben wir ab August an eine Wespeninvasion. In dieser Zeit beginnt sich der Stock aufzulösen. Die Tiere füttern keine Jungen mehr, sondern gehen für sich selbst auf Nahrungssuche. Dabei bevorzugen sie Dinge, die auch uns schmecken. Vom Grillkotelett bis zum Obstkuchen werden unsere Gartentische abgesucht. Um Stichen und unangenehmen Erfahrungen vorzubeugen, reichen einfache Maßnahmen:

Futterstation einrichten

Als sehr wirkungsvoll hat sich die Ablenkfütterung erwiesen: Richten Sie schon vor Beginn der „Wespenhochsaison“ eine kleine „Futterstation“ ein. Wählen Sie einen schattigen Platz, der im Abstand von bis zu 10 Meter zum Gartentisch oder zur Terrasse liegt. Die Tiere lernen, dass sie dort Futter bekommen und sind beim Grillfest oder der Gartenjause nicht in großer Zahl mit dabei. Am besten funktioniert überreifes Obst wie Äpfel, Weintrauben oder Zwetschken. Zuckerwasser oder Marmelade sind weniger geeignet, da sie die Insekten durch den raffinierten Zucker nervös machen.

Ruhig verhalten

Ganz vermeiden kann man Begegnungen mit Wespen dennoch nicht. In diesem Fall: Ruhig verhalten! Kindern Hände und Mund abwischen und Getränke nur mit Strohhalm oder in einem durchsichtigen Glas anbieten. Blasen Sie die Wespen nicht an, denn das in der Atemluft enthaltene CO2 steigert ihre Aggressivität. Auch starke Düfte von Parfums, Körperlotionen etc. beunruhigen die Tiere. In der Nähe von Obstbäumen sollte man nicht barfuß gehen und sich auch nicht den Nestern nähern.

Abwarten

Sollten Sie ein Nest am Haus oder Dachboden haben, können Sie abwarten bis der Staat abstirbt. Das passiert mit den ersten Frösten im Herbst. Ein Nest wird nie zweimal bezogen. Allerdings kann es vorkommen, dass z.B. am Dachboden in unmittelbarer Nähe im nächsten Jahr ein neues Nest entsteht. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie Einflugmöglichkeiten noch im Spätherbst verschließen.

Insektengitter anbringen

Um unerwünschtes Einfliegen ins Haus zu verhindern, haben sich Insektengitter an den Fenstern bewährt. Sie halten auch Gelsen und Fliegen draußen.

Maßnahmen bei Stichen

Die Stiche von Bienen, Hummeln und Wespen sind zwar schmerzhaft und unangenehm, aber meist nicht gefährlich. Wärme lindert die Beschwerden. Es gibt Geräte mit Heizelement, die auf den Stich gedrückt werden. Eine Tasse mit warmer Flüssigkeit kann auch verwendet werden.
Achtung bei Stichen im Rachenraum oder bei Menschen mit Wespengift-Allergie! Hier ist rasches Handeln nötig und unverzüglich medizinische Hilfe zu holen. Ob eine Insektengiftallergie besteht, kann durch einen Allergietest abgeklärt werden.

Weiterführende Links

"die umweltberatung": Infoblatt Wespen - Kein Grund zur Panik
 www.aktion-wespenschutz.de

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Letzte Aktualisierung: 28.03.2017