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Windkraftzonierung in Niederösterreich

Windkraftanlagen dürfen in Niederösterreich nur in geeigneten Zonen errichtet werden. Der Zonierungsvorschlag des Landes wurde am 16. Dezember 2013 von Landesrat Stephan Pernkopf präsentiert. Als Hintergrundinformation zur Windenergienutzung hat die eNu eine neutrale Informationsplattform unter www.enu.at/wind eingerichtet.

Windpark
© visdia - Fotolia.com

Der Niederösterreichische Landtag hat am 23. Mai eine Abänderung des NÖ Raumordnungsgesetzes beschlossen. Demnach dürfen Windkraftanlagen in Zukunft in Niederösterreich nur in Zonen, die im neuen Raumordnungsprogramm als geeignet eingezeichnet sind, errichtet werden. Geeignet in diesem Zusammenhang bedeutet, dass die Widmung “Grünland – Windkraftanlage” in dieser Zone zulässig ist.

Für die Erlassung dieses neuen Raumordnungsprogramms ist die Niederösterreichische Landesregierung zuständig. Neben den Abstandsregelungen ist unter anderen auf die Interessen des Naturschutzes, der ökologischen Wertigkeit des Gebietes, des Orts- und Landschaftsbildes und des Tourismus Wert zu legen. In NÖ ist die Flächenwidmung "Grünland-Windkraftanlagen" Voraussetzung für die Errichtung einer Windkraftanlage. Für die entsprechende Umwidmung ist die jeweilige Gemeinde zuständig.

Der Entwurf zum Raumordnungsprogramm liegt nun vor. Hierin ist vorgesehen, dass 2 Prozent der Landesfläche als Windkraftzonen ausgewiesen werden sollen. Das Raumordnungsprogramm ist in einem Abstimmungsprozess mit Experten aus den Fachgebieten Raumordnung, Landschafts- und Naturschutz, Ornithologie und Tourismus entwickelt worden. Es wurden 85 Eignungszonen in Niederösterreich ausgewiesen, die jeweils mindestens 40 Hektar groß sind. Insgesamt wurden 38.500 Hektar als Eignungszonen vorgeschlagen. Auf 98 Prozent der Fläche Niederösterreichs sollen laut dem Zonierungsvorschlag keine Windkraftanlagen errichtet werden.

Hintergrundinformation zum Thema Windkraft finden Sie unter www.enu.at/wind.